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Do’s und Dont’s bei der Anrede und Anschrift

Anreden

Beim Herstellen von sozialem Kontakt will ein höflicher, respektvoller und angemessener Umgang vermittelt werden. 

Gerade, wenn Sie per Brief oder Mail ein Anliegen ausdrücken oder um einen Gefallen bitten, sollte ein seriöser und guter erster Eindruck entstehen. Aber unter all den verschiedenen Möglichkeiten eine Person oder Personengruppe anzureden, kommt man schnell einmal durcheinander. Deshalb werden im Folgenden die wichtigsten Regeln zusammengefasst.

 

Generell gilt:

Name und Familienname sollten (korrekt) recherchiert werden. Es sollten alle Bemühungen angestellt werden um den Namen (und ggf. auch das Geschlecht) in Erfahrung zu bringen. Aus Bequemlichkeit darauf zu verzichten ist nicht nur unhöflich, sondern reduziert auch die Chancen, dass Ihr Anliegen von den richtigen Personen gehört wird. Schreiben Sie den Namen des Adressaten korrekt und vergessen Sie auch nicht eventuelle Berufstitel zu nennen.

 

(1)     Anschrift

Die Anschrift bezeichnet die Adresse, an die ein Brief gehen soll. Diese kann einen Briefkasten oder ein Postfach darstellen. Eine richtige Beschriftung hilft dabei, dass der Brief zügig an die richtige Stelle kommt. Die Anschrift wird immer im Akkusativ geschrieben.

  • Beschriftungen ausschließlich auf die Vorderseite des Umschlags schreiben
    • oben links: Adresse des Absenders
    • unten rechts: Adresse des Adressat
    • rechte Ecke oben: Frankierung
    • Achtung: Keine Post-its oder ähnliches auf den Umschlag
    •  An oder An den/die/das am Anfang wird weg gelassen (bei Ämtern kann es vorangehen)
Postfachadresse: 

  1.         Firma (nur bei identischem Personen- und Firmenname)

2.a          Name des Unternehmens

                Adressat (eventuelle Öffnung des Briefs auch durch andere Firmenangehörige)

2.b         Herr/Frau

                Adressat

                Name des Unternehmens (Persönliche Öffnung vom Adressat)

Alternative: Sie können auch unter die Anschrift – persönlich – oder – vertraulich – schreiben.

Hausanschrift:3. ggf. Ortsteilbezeichnung
4. Straßenbezeichnung und Hausnummer
5. Postleitzahl und Stadtname
Postfach:3. Postfach
4. Postleitzahl und Stadtname

Bei der Anschrift werden alle Berufstitel genannt und bei der Anrede wird nur der ranghöchste Titel verwendet!

Beispiel:

INITIAL-Akademie
Frau Silke Reinbold
Rheinaustraße 88
76287 Rheinstetten

 

(2)     Anrede

Die Anrede sollte auf den Adressat Ihrer Mail oder Ihres Briefes abgestimmt sein. Dabei gilt, je besser man sich kennt, desto informeller darf die Person angesprochen werden. Sind Sie sich aber unsicher, welche Anrede am besten passt, sprechen Sie die Person lieber mit der förmlicheren Variante an.

Do

Don’t

Anrede einer einzelnen Person

Name bekannt:

  • Sehr geehrte Frau X bzw. Sehr geehrter Herr Y
  • Bei mehreren Titeln wird nur der ranghöchste davon genannt

An Herr Prof. Dr. Muster, aber Sehr geehrter Professor Muster

  • falscher (ranghöchster) Berufstitel
  • Bei unbekanntem Geschlecht mit Sehr geehrte Damen und Herren, Sehr geehrte/r Herr/Frau o. Ä. anreden

Stattdessen: Adressat im Internet auf websites des Unternehmens suchen oder beim Unternehmen anrufen und  nachfragen

Name unbekannt:

  • Sehr geehrte Damen und Herren, …

Personengruppen

(drei oder mehr Adressanten)

 

 

 

 

Familien

(zwei Adressanten)

  • Personen einzeln ansprechen

Sehr geehrter Frau X, sehr geehrter Herr Y,

Reihenfolge?

  • Ranghöchster an erster Stelle (weiter nach absteigender Hierarchie)
  • Bei gleichem Rang, zuerst den weiblichen Adressat anreden
  • Wechsel zwischen Sie und Du
Es gilt: Sind Sie mit einer Person per Du, dann behalten Sie dies bei. Wenn Sie zum Beispiel einen Mitarbeiter und seine Frau adressieren möchten schreibt man:Liebe Frau Muster, lieber Max, …
als Ganzes ansprechen:

  • Liebe Familie XY,

vertrauteres Verhältnis? einzelne Familienmitgliedernennen:

  • Liebe X, lieber Y, liebe x, lieber y …

Nach der Anrede wird ein Komma gesetzt, es folgt eine Leerzeile und dann wird klein weiter geschrieben (außer ein Substantiv oder Höflichkeitspronomen folgt).

 

(3)     Grußformel

Die Grußformel ist mit einer Leerzeile vom restlichen Text getrennt. Mit freundlichen Grüßen ist eine der passendsten Grußformeln bei formalen Briefen.  Das Mit wird immer groß und ohne Satzzeichen geschrieben, es sei denn man benutzt es in einem Satz, wie zum Beispiel:

Ich bedanke mich und verbleibe

 mit freundlichen Grüßen.

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