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Nur ein seriöser Newsletterversand zahlt sich für Sie aus

Ein Thema, das uns besonders am Herzen liegt, ist der Newsletterversand und der oft damit zusammenhängende Kauf von eMail Adressen. Wir sind immer wieder schockiert, wenn wir davon lesen, wie rigoros und kopflos eMail Adressen gekauft und die Empfänger mit Werbung zugeballert werden. Die meisten Käufer sind sich auch darüber im Klaren, dass ein Versand solcher eMails, auch wenn dieser noch so schön als Newsletterversand getarnt wird, Spam ist und damit als unlauterer Wettbewerb gesetzwidriges Verhalten darstellt.

Und doch wird unter dem Deckmantel des Newsletterversand munter immer weiter gespammt. Die Gründe dafür sind einfach zu durchschauen: eMail Adressen werden nicht gerade als teure Ware gehandelt und der Versand der eMails selbst ist meistens sogar kostenlos. Dass Spam im Gesetz als ernsthafte Belästigung deklariert wird und strafbar ist, ist den meisten leider egal. Sie handeln nach dem Motto "wo kein Kläger, da kein Richter", denn kaum jemand geht gegen diese Art von eMails rechtlich vor. Stattdessen werden die Spam-Filter optimiert und immer weiter ausgebaut und alles, was irgendwie nach Werbung aussieht, schnell verschoben oder ungelesen gelöscht.

So wurde eine Marketingmaßnahme, die vor Jahren noch sehr Erfolg versprechend war, immer ineffektiver: der seriöse Newsletterversand. Die Möglichkeit auf Internetauftritten den Newsletterversand zu abonnieren ist Standard. Nur die Zahl der Abonnenten wird immer geringer, die Newsletter werden immer seltener gelesen. Sie landen im schlimmsten Fall sogar in den automatisierten Spam-Filtern der Provider und dringen somit gar nicht bis zu den Kunden vor. Lag vor Jahren die Klickrate von Werbung in Newslettern noch bei 2 bis 5 Prozent, ist sie mittlerweile leider oft weit unter 1% gesunken.

Wenn Sie einen Newsletterversand als dauerhaften Service auf Ihren Seiten in Betracht ziehen, gibt es einige Regeln zu beachten, um seriös und professionell aufzutreten. Und lassen Sie die Finger vom Versand "verbotener eMails". Sie schaden damit nicht nur Ihrem Geldbeutel, falls doch jemand auf die Idee kommt eine Unterlassungsklage gegen sie anzustreben oder Sie wegen unlauterem Wettbewerb abzumahnen. Auch das Image Ihres Unternehmens wird enormen Schaden davon tragen, wenn sie von den Empfängern als Spammer erkannt werden. Solche werden Ihre Konkurrenz zum Einkauf bevorzugen, denn diese ist im Gegensatz zu Ihnen seriös und professionell, sie versenden keine dieser lästigen, unangeforderten Werbeemails.

Was aber sollten Sie für einen seriösen Newsletterversand beachten? Legen Sie vor allem Wert auf das so genannte Double-Opt-In Verfahren. Bei diesem trägt sich der Abonnent auf Ihren Seiten zum Newsletterversand ein. Im Anschluss daran erhält er eine eMail mit einem Bestätigungslink. Erst nachdem er auf diesen Bestätigungslink geklickt hat, wird er zum Abonnenten Ihres Newsletters. Dieses Verfahren wurde vor Jahren entwickelt und stellt sicher, dass die eingetragene eMail Adresse zum einen auch existiert und zum anderen, dass sich der Inhaber dieser Adresse auch wirklich selbst eingetragen hat. Verwerfen Sie die Bedenken, dass der Bestätigungslink übersehen werden könnte. Das Double-Opt-In Verfahren hat sich in der Praxis bewährt und die Empfänger von Newslettern haben sich an dieses Vorgehen gewöhnt.

Ihr Newsletter selbst sollte immer einen Link zur einfachen Abmeldemöglichkeit aus dem Newsletterversand enthalten. Viele Programme für den Newsletterversand beinhalten diese Abmeldemöglichkeit als Standard. Entfernen Sie diese nicht, denn auch die Möglichkeit zur problemlosen Abbestellung von Newslettern ist gesetzlich vorgeschrieben. Weiter sollten Sie unbedingt darauf achten, dass dieser Abmeldelink auch funktioniert. Natürlich sind auch den weiteren gesetzlichen Vorschriften, wie zum Beispiel der Impressumspflicht, Rechnung zu tragen. Dann steht einem seriösen und professionellen Newsletterversand nichts mehr im Wege.