Marketingarten

Marketingarten

 

Welche Marketingarten gibt es?

In der heutigen Zeit ist Marketing nicht mehr gleich Marketing. Über den Zeitraum der letzten Jahre haben sich Spezialisierungen im Marketingbereich entwickelt.

 

 

 

(1)     Online Marketing

Dazu zählen alle Marketingmaßnahmen die über das Internet stattfinden. Inhaltliche Informationen der Produkte oder Dienstleistungen werden über die verschiedenen virtuellen Präsentationsmöglichkeiten wie Homepages, Werbebanner oder Videos beispielsweise vorgestellt.  Man kann desweiteren folgende Onlinemarketingbereiche differenzieren: Lesen Sie hier mehr dazu!

(2)     Direktmarketing 

Wie der Name schon andeutet, handelt es sich bei dieser Marketingart, um den direkte Ansprache eines potenziellen Kundes von Seiten des Anbieters. Bei dieser Form wird eine direkte Antwort des Endverbrauchers impliziert. Spezifische Formen sind folgende:

  • Dialogmarketing: Beispiele sind das Telefonmarketing, Kontaktierung des Kunden über Briefe, SMS, Email, Werbemittel oder auch Give-aways.
  • Database Marketing: Adressen von potenziellen Kunden können über öffentlich zugänglichen Quellen entnommen werden. Beispiele dafür sind: Telefonbücher oder Branchenverzeichnisse.

(3)     Sponsoring

Beim Sponsoring werden Fördergelder an Organisationen, Veranstaltungen oder Einzelpersonen durch Unternehmen oder Organisationen zum Tausch von Werbeplatzierung eingereicht. Bekannte Beispiele sind das Sponsoring von Sportmannschaften oder Medienevents.

(4)     Investitionsgütermarketing (B2B-Marketing)

Diese Form von Marketing richtet sich primär an Wirtschaftsorganisationen und nicht direkt an Konsumenten. Die Angebote werden von Unternehmen an Unternehmen kommuniziert. Beispielsweise produziert eine Firma Bauteile, die ein anderes Unternehmen für die Herstellung von eigenen Produkten braucht. In diesem Fall bezieht sich das Vermarkten dieser Bauteile oder Materialien direkt an Unternehmen und nicht wie im Falle des Konsumgütermarketings an den Endkunden.

(5)     Konsumgütermarketing (B2C-Marketing)

Primäres Feld aller Marketingaktivitäten. Beschreibt die Vermarktung von Bedarfs- und Gebrauchsgütern (von Lebensmitteln bis hin zu Gartenmöbeln). In dieser Marketingart definiert man die klassische Beziehung zwischen Anbieter (Business) und Endverbraucher (Consumer).

(6)     Netzwerkmarketing/ Multi-Level-Marketing

Diese Marketingart wird über selbständige Vermittler betrieben. Unternehmen bieten festgelegte Provisionsmodelle für Vertriebspartner an, die freiberuflich ein Produkt oder Dienstleistung vermarkten. Der Vermarktungsweg bleibt dem Vertreter meist frei wählbar. Ein wirklicher Profit wird über diese Form meist erst dann erzielt, wenn der selbständige Vertriebspartner ein Team aufbaut, dass unter seiner Führung wiederverkauft. Man bezeichnet diesen Marketingweg auch als Strukturvertrieb oder Empfehlungsmarketing.

(7)     Event Marketing

Das Eventmarketing wird zielgerichtet durch Veranstaltungen eingesetzt, um das Brand-Image und Unternehmensziele öffentlich zu Tage zu bringen. Es spricht Neukunden an, die zu Veranstaltungen wie zum Beispiel Messen kommen, ist als Remarketinginstrument für bestehende Kunden einsetzbar und bindet bei unternehmensinternen Events das Zusammengehörigkeitsgefühl. Veranstaltungen gehören zum festen Bestandteil im Marketingmix eines Unternehmens.

(8)     Dienstleistungsmarketing

Vermarktung von Dienstleistungen. Es besteht ein großer Unterschied zum Konsumgütermarketing, da Dienstleistungen sich in vielen Punkten von Gütern differenzieren (bspw. (Nicht-) Lagerbarkeit).

(9)     Handelsmarketing

Marketing von Handelsbetrieben gegenüber den Kunden. Typische Aufgaben beim Handelsmarketing: Sortimentsgestaltung, Ladengestaltung, Regalplatzierung von Produkten, Handhabung von Sonderangeboten, Bestimmung von Öffnungszeiten, Entscheidungen für/gegen neue Filialen,…

(10)     Industriegütermarketing

Beschreibt das Marketing von Produkten, die von gewerblichen Institutionen herangeholt werden und mit welchen wiederum neue Produkte hergestellt werden. Dabei handelt es sich in der Regel um eine Kaufentscheidung bezüglich Materialien oder Maschinen. Diese Marketingform ist ausdrücklich vom Konsumgütermarketing zu unterscheiden, welches vor allem im hohen Formalisierungsgrad, der Multipersonalität sowie der Dauer bis zum Geschäftsabschluss deutlich wird.

(11)     Marketing für öffentliche Betriebe

Angebot- und Nachfrageverhalten von öffentlichen Betrieben und Unternehmen. In der Regel werden hierbei in erster Linie keine erwerbswirtschaftlichen Ziele verfolgt. Außerdem werden die offerierten Produkte häufig subventioniert, wie es beispielsweise bei Ausweisen oder Bildungsangeboten der Fall ist. Handelt es sich um Kollektivgüter, weisen diese sich durch den Nicht-Ausschluss und der Nicht-Rivalität im Konsum aus.

(12)     Soziales Marketing

Marketing für soziale Aufgaben und damit die Förderung gesellschaftlich erstrebenswerter Ziele. Es werden Produkte, Dienstleistungen oder Ideen angeboten. Die Bereiche, in welchen Social Marketing betrieben wird, sind sehr vielfältig: von Kultur, Freizeit, Bildung über Entwicklung, Vorsorge und Kriminalitätsbekämpfung.

(13)     Ökologisches Marketing

Umweltbewusste Unternehmensführung: Im Rahmen des Betriebes Vermeidung/Verringerung von Umweltbelastungen. Dazu gehören ebenfalls die Distanzierung vom Wettbewerb und das Anbieten ökologiefördernder Produkte.

(14)     Internationales Marketing

Nationenübergreifendes Marketing. Es handelt sich um ein komplexes Feld, da die unterschiedlichen Ländermärkte beachtet werden müssen und die länderübergreifenden Maßnahmen eines Unternehmens ebenfalls überwacht werden müssen.

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