Die Stimme

Die Stimme
„Die Stimme ist viel größer als die visuelle Erscheinung eines Menschen“

wusste schon der Schauspieler Rufus Beck. Jedoch ist die Stimme nicht nur wichtig beim Schauspiel oder dubiosen RTL-Formaten: Besonders bei Telefonaten, bei denen die Stimme das einzig verfügbare Kommunikationswerkzeug darstellt, erweist sie sich als wesentlicher Faktor. Wie Ihre Stimme auf Ihren Gesprächspartner wirkt, hängt von verschiedenen Elementen ab:

 

(1)     Braunbär vs. Rotkehlchen: Ihre Stimmfarbe
Es ist kein Geheimnis, dass dunkle Stimmen als angenehmer empfunden werden als helle Stimmen: Sie strahlen mehr Zuverlässigkeit, Aufrichtigkeit und Wohlbehagen aus. Doch auch wenn Sie eher zu den Rotkehlchen als zu den Braunbären zählen, gibt es keinen Grund zur Panik: Sie können Ihre Stimme bewusst tiefer wirken lassen. Besonders in persönlich aufreibenden Situationen gilt: Versuchen Sie, langsam zu sprechen. Auf längere Sicht empfiehlt sich ein Atemtraining: Durch Meditation und bewusste Wahrnehmung ihres Körpers (vor allem Ihrer Atmung) können Sie Ihre Stimme effektiv modulieren.

(2)     Wüste vs. Dschungel: Die Variabilität Ihrer Stimme
Weit hergeholt und doch treffend: Was schätzen Sie als spannender ein? Die einfarbige, eintönige, sandige Wüste oder den farbenfrohen, unbeständigen, lebhaften Dschungel? Richtig, so verhält es sich auch mit Ihrer Stimme. Also: Bringen Sie Leben in Ihre Artikulation! Spielen Sie mit Betonungen, mit der Lautstärke, mit dem Tempo. Tipp: Sie sprechen automatisch energiegeladener, wenn Sie gestikulieren. Auch wenn Ihr Gesprächspartner es visuell nicht wahrnehmen kann: er wird die Nachdrücklichkeit des Gesagten vernehmen!

(3)     Gangsterrapper vs. Opernsänger: Ihr Sprechtempo
Wählen Sie die goldene Mitte: Versuchen Sie weder zu schnell, noch zu langsam zu sprechen. Insbesondere ruhigen, langsam sprechenden Menschen sollten Sie mit keiner zu schnellen Stimme antworten. Scheuen Sie nicht davor zurück, Freunde und Kollegen um Feedback zu bitten.

(4)     Düsenjet vs. Meeresrauschen: Die Lautstärke
Auch hier gilt: Sprechen Sie nicht zu laut und nicht zu leise. Achten Sie darauf, sich besonders in Konfliktsituationen nicht zu einer lauten Ausdrucksweise verleiten zu lassen.

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