Kontakte pflegen übers World Wide Web

kontaktpflege


Heutzutage sind Netzwerke nicht mehr aus dem Internet wegzudenken. Allein in Deutschland zählt Facebook 27,38 Mio. Mitglieder.

Im privaten Leben sind wir alle schon fast abhängig von sozialen Netzwerken und Möglichkeiten übers Internet mit unseren Freunden und unserer Familie in Kontakt zu bleiben. Doch auch berufliche Kontakte lassen sich gut über das Internet aufrechterhalten – warum Facebook dazu jedoch nicht die beste Wahl ist und was die Mitstreiter XING und LinkedIn ausmacht, lesen Sie hier.

 

XING

  • Geschäftskontakte vermitteln; Raum für fachlichen Austausch
  • Wird von vielen Unternehmen als Portal für Mitarbeitersuche verwendet
  • Suchfunktion: Personaler kann Mitglieder mit bestimmtem Profil/Qualifikationen suchen
  • Gruppen: Mitglieder mit ähnlichen Interessen finden, Freizeit/Büro/Weiterbildungen…
  • Ratschläge von Experten einholen
  • XING-Events: XING-Kontakte persönlich treffen, Netzwerk noch effektiver erweitern
  • Basismitgliedschaft ist kostenlos
  • Premiummitgliedschaft: 4,85€
    • Erweiterte Funktionen: Bspw. sehen können, wer das eigene Profil besucht hat, zusätzliche Suchkriterien nutzen…

Xing für die Jobsuche nutzen

  • Überlegen Sie sich zuerst, was für eine Art Job Sie suchen und welche Qualifikationen Sie dafür aufweisen. Die Qualifikationen werden bei „Ich biete“ vermerkt. Posten Sie Ihre Vorstellung in möglichst viele Gruppen zum Thema, schreiben Sie sie in Ihr Profil und unterhalten Sie sich mit möglichen Arbeitgebern darüber.
  • Erweitern Sie Ihr Profil um Freunde und Bekannte, um Ihre Erfolgschancen zu vergrößern. Denken Sie dabei, auch dort aktiv zu sein und sie bei der Vermittlung von Bekannten zu unterstützen.
  • Durchstöbern Sie in regelmäßigen Abständen die Stellenangebote. Sie finden diese im „Marketplace“ von Xing. Nur wenn Sie selbst aktiv werden, können Sie Ihre Chancen erhöhen, im Netz Ihren Traumjob zu finden.

 

FACEBOOK

  • In erster Linie private Kontakte: Profile enthalten v.a. persönliche Angaben, Interessen, Hobbies, Lieblingsfilme und –musik,…
  • Unternehmen repräsentieren sich mittlerweile auch auf Facebook (können durch „Gefällt mir“-Angaben an Popularität gewinnen)
  • Nachrichten bzw. „Posts“ können veröffentlich werden, Kontakte können auch direkt im Chat angeschrieben werden
  • Es können Gruppen oder Seiten gegründet werden

 

LINKEDIN

  • Amerikanischer Konkurrent von XING
  • Ähnlich zu XING: Suchfunktion, Gruppen, Unternehmensseiten
  • Besondere Wichtigkeit: Austausch von Fachwissen
    • Rubrik „Fragen und Antworten“: Man kann eine Frage stellen, die dann von Experten des jeweiligen Gebietes beantwortet wird
  • Viele Informationen nur auf Englisch verfügbar
  • Nicht dem deutschen Markt angepasst: Neben kostenloser Basismitgliedschaft kostet die Premiummitgliedschaft 24,95 bis 499,95€ monatlich

 

FAZIT:

XING in Deutschland gut verbreitet, auch die Premiummitgliedschaft ist das bessere Angebot. LinkedIn macht vor allem Sinn, was die Weitergabe von Fachwissen betrifft. Facebook ist lediglich für private Angelegenheiten geeignet.

 

Welche Rolle spielen soziale Netzwerke für Ihre Bewerbung?

Selbsterstelle Online-Profile machen es für andere einfach, Informationen jeglicher Art herauszufinden. So können auch Personalchefs negative oder positive Informationen aus Ihrem Profil entnehmen.

Immer mehr Unternehmen informieren sich bei Erhalt einer Bewerbung über den Bewerber. Bilder und Beiträge, die einmal veröffentlicht wurden, können nicht mehr aus dem Internet gelöscht werden. Das bedeutet, dass Ihr zukünftiger Chef alle „Partybilder“ und negativen Kommentare über einen vorherigen Job sehen wird. Achten Sie auf die Privatsphäre-Einstellungen, in denen Sie nur mit bestimmten Nutzern Ihre privaten Dinge teilen können. Doch am besten ist es, negativ wirkende Dinge gar nicht erst ins Internet zu stellen. Während es früher Plattformen gab, in denen man anonym seine Meinung äußern konnte, geben soziale Netzwerke wie Facebook Ihrer Meinung auch Ihr Gesicht.

Allerdings kann sich Ihr Internetprofil nicht nur negativ, sondern auch positiv auf Ihren zukünftigen Arbeitgeber auswirken. Denn ein Profil kann auch mit vielen Hobbys und sozialem Engagement den Personalchef noch mehr von Ihnen überzeugen und macht Sie interessant für ihn.

Wenn man bei der Suche nichts im Internet über Sie finden kann, bewerten das Unternehmen meist neutral.

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