Angst davor Reden zu halten

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Bereitet Ihnen allein schon der Gedanke selbst eine Rede oder einen Vortrag halten zu müssen große Angst? 

Die Angst zu Versagen merkt man schon an der Vorbereitung. Man schiebt sie auf und will möglichst nicht daran denken. Man hat einfach zu große Angst, sich zu blamieren, sich zu versprechen oder die Nervosität nach Außen hin zu zeigen. Vielleicht sorgen Sie sich auch um die Zwischenfragen der Zuhörer oder am Ende von dem Vorgesetzten. All diese negativen Gedanken führen dazu, dass Sie sich einfach nur noch vor der Rede drücken möchten und panische Angst haben.

Erkennen Sie sich darin wieder? Dann bloß nicht verzweifeln. Wir haben ein paar hilfreiche Tipps, wie Sie sich hoffentlich von Ihrer Angst trennen können.

(1) Ich kann das !
Sie können anderen etwas bieten und interessante Beiträge leisten. Das müssen Sie sich immer wieder klar machen, wenn Sie Ihre Angst verspüren.

(2) Denken Sie Ihre Sorgen zu Ende.
Was könnte passieren, wenn Sie sich versprechen? Wenn Sie stottern? Wenn Sie den Faden verlieren? Wenn Sie auf eine Frage keine Antwort haben?
Machen Sie sich klar, dass dies zwar ein wenig peinlich, vielleicht aber auch einfach zur kurzen Belustigung anderer dient, jedoch keines Falls ausschlaggebend für Ihr Leben oder Ihren weiteren Beruf sind.

(3) Nehmen Sie eine selbstbewusste Körperhaltung ein.
Erinnern Sie sich an eine Situation, an der Sie volles Vertrauen zu sich selbst haben und sich sehr stark gefühlt haben? Genau an diese Situation denken Sie in diesem Vortrag. Eine selbstbewusste Körperhaltung verleiht Ihnen Selbstvertrauen.

(4) Erlerne ein Entspannungsverfahren.
Entspannung wird Ihnen helfen, Ihre Nervosität und die daraus folgenden Symptome zu lindern. Versuchen Sie es vielleicht einmal mit der progressiven Muskelentspannung.

(5) Die richtige Atemtechnik hilft Ihnen zu entspannen. 
Eine kleine Übung: Atmen Sie einmal fester ein, als Sie es gewöhnlich tun. Dann atmen Sie in einer Bewegung wieder aus, ohne den Atem nach dem Einatmen anzuhalten. Halten Sie nach dem Ausatmen die Luft für ca. 6-10 Sekunden an, je nachdem wie es Ihnen angenehmer ist. Zählen Sie nun in Gedanken von 1001 bis 1006 oder 1010. Wiederholen Sie die Atemübung für 2 oder 3 Mal, bis Sie sich wesentlich entspannter und ruhiger fühlen.

(6) Nutzen Sie das mentale Training.
Je öfter Sie die Situation im Kopf durchspielen, desto gelassener und sicherer sind sie dann bei dem realen Vortrag. Immer denken, dass Sie es können und jeder nervös ist!

(7) Die Angst mit den Zuhörern teilen
Sie kennen das bestimmt: Je mehr Sie versuchen, etwas nicht zu tun, desto mehr sind Sie es später. So läuft das auch beim vortragen. Das heißt je mehr Sie versuchen Ihr Lampenfieber zu unterdrücken und locker und souverän aufzutreten, desto mehr verkrampfen Sie sich und können sich im Nachhinein nicht mehr auf den Vortrag konzentrieren.
Das bedeutet: Wenn Sie gleich zu Beginn des Vortrags merken, Sie sind viel zu nervös trotz allem, reden Sie darüber. Was haben Sie schon zu verlieren, wenn jeder weiß, dass Sie nervös sind. Sie müssen Ihr Lampenfieber dann nicht mehr unterdrücken und können Ihren Vortrag viel lockerer rüberbringen.

(8) Lösen Sie Ihre körperliche Verkrampfung.
Ein Tipp von uns: Ballen Sie Ihre Hände mehrmals zu Fäusten und lassen Sie wieder los. Das gleiche können Sie auch mit den Zehen machen. Außerdem hilft immer: Mehrmals tief ein- und ausatmen.

(9) Ein bisschen Bewegung vor dem Vortrag tut gut!
Die Bewegung wirkt sehr entspannend und entkrampfend. Empfehlenswert wäre ein Spaziergang bei dem Sie sich nur auf die Umgebung konzentrieren.

(10) Denke anders über die Reaktionen deiner Zuhörer während des Vortrags.
Oft können Sie Gesten Ihrer Zuhörer während des Vortrags irritieren. Sie beziehen diese Reaktionen sofort auf sich selbst und denken, der Vortrag kommt nicht bei den anderen an. Aber muss das wirklich so sein?
Ein Zuhörer gähnt. – Sie denken sofort, er langweilt sich während Ihres Vortrags. Aber könnte es auch sein, dass er letzte Nacht einfach nicht gut geschlafen hat?
Ein Zuhörer lächelt sie an. – Sie denken, er lacht Sie innerlich aus. Aber könnte es auch sein, dass es freundlich gemeint ist und er sich über Ihren Vortrag freut?
Zwei Zuhörer tuscheln miteinander. Sie denken sofort, dass Sie negative Dinge Ihres Vortrags miteinander austauschen. Aber könnte es auch sein, dass Sie einfach nur Privates miteinander besprechen?
Machen Sie sich klar, dass Reaktionen anderer meist gar nicht so negativ sind, wie es für uns den Anschein hat. Wenn Sie das irritiert, versuchen Sie positiv zu bleiben und die Reaktionen nicht mit sich in Verbindung zu bringen.

Beispiel 

Sängerin Megan Washington hat trotz Ihres Berufes Schwierigkeiten, wenn Sie vor Publikum sprechen soll. Sehen Sie selbst, welche Strategien Sie sich deshalb zugelegt hat.

Anmerkung: Um einen Untertitel für das Video zu erhalten klicken Sie unten rechts auf dem Video auf “Untertitel” (das Symbol mit dem weißen Kasten und den zwei schwarzen Strichen). Erscheint der Untertitel nun auf Englisch, können Sie ihn auf Deutsch übersetzen lassen. Drücken Sie dafür auf “Einstellungen” (das Rad-Symbol rechts neben dem Untertitelsymbol) und klicken Sie auf die Spalte Untertitel, dann auf Untertitel übersetzen und wählen Sie Ihre präferierte Sprache aus (z.B. Deutsch).

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