Vertrauen im Geschäftsleben

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Vertrauen, dieses etwas unwirkliche Gefühl sein Gegenüber näher zu kennen, hat im Geschäftsleben eine große Bedeutung: Ohne Vertrauen scheitern Kunden- oder Lieferantenbeziehungen oder aber es leidet die Kollegialität und damit das Betriebsklima.

Wer als vermeintliche Vorsichtsmaßnahme seiner Umgebung voller Misstrauen begegnet, hat es schwer, soziale und geschäftliche Bindungen auf- bzw. auszubauen und steht sich selbst im Weg.


Die Vertrauensfaktoren:

1. Den Anderen respektieren

Respekt ist nicht anderes als eine Form der Wertschätzung. Indem Sie ihren Geschäftspartner/ Kollegen mit all seinen menschlichen Eigenschaften so akzeptieren, wie Sie es auch mit Familienmitgliedern tun würden, seine Leistungen anerkennen und stets einen höflichen Umgang pflegen, signalisieren Sie ihm, dass er willkommen ist und Sie ehrliches Interesse an seiner Person haben.

 

2. Aktive Kommunikation

Als vertrauensbildende Maßnahme empfiehlt es sich, seine Ziele und Pläne, Ansichten und Meinung mit Anderen zu teilen. Wer offen kommuniziert, macht sich der Geheimniskrämerei unverdächtig. Das Verhalten verschlossener Kollegen oder Geschäftspartner schafft insofern Misstrauen, dass niemand eine ehrliche Einschätzung erwartet und jederzeit eher mit negativer Kritik gerechnet wird. Seien Sie deshalb kommunikativ und teilen Sie ihrer Umgebung maßvoll ihre Ansichten zu geschäftlichen Sachverhalten mit. Somit schaffen Sie Vertrauen, tragen vielleicht zu Problemlösungen bei und bieten dem Gegenüber eine Erwiderung seiner Offenheit. Persönlicher Kontakt erleichtert die Vertrauensbildung, da Sie durch aktives Aufeinanderzugehen signalisieren, dass Sie einen Teil ihrer Zeit gern für ein Treffen verwenden.

 

3. Ehrlich sein und Wissen teilen

Kaum jemand baut Vertrauen auf, wenn ersichtlich ist, dass ihm Interesse oder Wohlwollen lediglich vorgespielt werden. Die oben genannte Wertschätzung schließt einen ehrlichen Umgang nicht aus, vielmehr beinhaltet dies auch, Fehler offen, aber maßvoll anzusprechen, und alle verfügbaren Informationen mit dem Gegenüber zu teilen. Halbwahrheiten oder falsche Informationen führen bei Entlarvung zu Misstrauen. Das Gewähren von Einblicken, Hinweise auf Fallstricke hingegen zu Vertrauen. Kollegen dürften solche Verhaltensweisen schätzen, wenn gemeinsame Projekte zu erledigen sind.

 

4. Halten, was man verspricht

Im Geschäftsleben hat es sich seit jeher bewährt, Zusagen einzuhalten. Wenn Sie eine Aufgabe übernehmen, möchte der Auftraggeber auch, dass Sie diese in gewünschtem Maße vollenden. Wer das liefert, was er zuvor versprochen hat, schafft Vertrauen für weitere Aufgaben. Nichteinhaltung oder unqualitative Ausführung erschweren die Chance, zukünftig Aufträge zu erhalten, wenn die geforderte Erfüllung ungewiss ist. Im Kollegenkreis sind solche Mitarbeiter schnell abgestempelt, als jene, die nur heiße Luft absondern. Besser wäre es doch, über sich zu hören, dass man sich auf Sie verlassen kann.

 

5. Eigene Schwächen eingestehen, Sympathie transportieren

Wer dermaßen von sich überzeugt ist und sich einen gewissen Grad an Fehlerlosigkeit zuschreibt, ruft Misstrauen und Ablehnung, im schlimmsten Fall gezielte Suche nach Schwächen, beim Gegenüber hervor. Wirklich niemand ist frei von Schwächen, das zu suggerieren, wirkt daher unsympathisch. Souveräner kommt es auch im Geschäftsleben an, offen zu seinen Fehlern zu stehen und die Behebung im besten Fall gleich mitzuliefern. Problemlösungskompetenz zeigen Sie auf diese sympathische Weise, außerdem dass Sie ihre Person nicht zu wichtig nehmen. Kollegen haben somit die Möglichkeit, sich in Ihnen wiederzukennen und werden Ihnen ihre (womöglich gleichen) Schwächen leichter gestehen.

 

6. Kooperativ und teamfähig sein

Einsame Wölfe, die sich in Ellenbogenmanier die Karriereleiter hochbewegen wollen, mögen eine gewisse Zeit damit Erfolg haben, als vertrauensvoll dürften sie jedoch nicht gelten. Sich positive Geschäftsergebnisse allein zuzuschreiben, die eigenen Ausfertigungen verbergen und Schwächen nur bei Anderen zu sehen, zeugen von mangelnder Kooperationsbereitschaft und lassen auch diese Fähigkeit auch bei Kollegen schwinden. Im Berufsleben sind Teamplayer erfolgreicher, wenn sie über vertrauensvolle Beziehungen ehrliches Feedback, Hilfe und Input erhalten, Fehler in der Arbeit somit früher erkennen und gemeinsame Lösungen zustande bringen. Die Arbeitslast lässt sich so auf mehrere Schultern verteilen und verschafft jedem Beteiligten sein eigenes Erfolgserlebnis.

 

7. Überschneidende Denkweisen

Menschen vergleichen sich seit jeher untereinander und unterziehen das Verhalten des Gegenübers einer Analyse. Wenn Überschneidungen in Denk- und Verhaltensweisen festgestellt werden, erzeugt dies Sympathie, da die eigene Person durch die Wiedererkennung aufgewertet wird. Selbstverständlich folgt daraus nicht, die Handlungsanweisung, sich dem Anderen anzupassen. Vielmehr sollte man Gemeinsamkeiten durch den oben angesprochenen positiven Effekt der Kommunikation herausstellen und partnerschaftlich Vor- und Nachteile der Vorgehensweise analysieren.

 

Fazit:

In der Wirtschaft ist Vertrauen daher ein wichtiger Baustein für deren Funktionieren. Die Regelung und Fixierung jeglicher Verhaltensweisen innerhalb und außerhalb der Unternehmen verkompliziert den Umgang der Akteure untereinander, weswegen sie auf grundlegendes Vertrauen angewiesen sind.

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