Verhandlung mit dem Vorgesetzten

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Nach ein paar Jahren Arbeit steht Sie an: die Gehaltsverhandlung. Einerseits sehnt man sich schon lange danach, da man endlich mehr Geld für seine harte Arbeit bekommen möchte, andererseits hat man Angst, dass dieses Gespräch nach hinten los gehen könnte. Wie überzeugen Sie Ihren Chef in so einem wichtigen Gespräch? Wir haben ein paar hilfreiche Tipps:

 

 

 

(1) Bloß nicht zu schüchtern sein – machen Sie den ersten Schritt!
Egal um was es geht, ob Sie nun eine Sache kaufen möchten oder eine Gehaltserhöhung anstreben, wichtig ist, dass Sie das Eröffnungsgebot machen. Denn wer das Eröffnungsgebot macht, hat die häufigere Chance, dass die Höhe der Zahl auch wirklich dem entspricht, was man sich vorgestellt hatte. Psychologisch gesehen redet man hier von dem Anker-Effekt. Um den Wert einer Sache bemessen zu können, sucht unser Gehirn nach Vergleichswerten. Findet es diese nicht, reicht ihm zur Not auch eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl als Bezugspunkt oder eben Ihr Eröffnungsgebot.

(2) Immer weiter verhandeln – nie das erste Gebot akzeptieren.
Indem Ihr Vorgesetzter ein Gegenangebot macht, zeigt er schon seine Verhandlungsbereitschaft. Denn das erste Angebot ist logischerweise nie das beste in so einem Gespräch. Nutzen Sie nun den Spielraum aus, wiederholen Sie am besten geschockt die Zahl und machen Sie eine lange Pause.

(3) Nennen Sie bei Ihrer Verhandlung eine krumme Zahl.
Wer einen präzisen Preisvorschlag macht, wirkt überzeugter und auch besser vorbereitet, denn Sie wissen auf den Euro genau, wie viel Ihre Arbeit wert ist. Außerdem wird es dem Vorgesetzten schwerer fallen, eine Zahl wie 4875 zu drücken, als eine gerade Zahl wie 4000. Er müsste nun in anderen Schritten denken und verhandeln.

(4) Verlangen Sie anfangs so viel, dass es wieder witzig ist.
Es klingt komisch, aber verlangen Sie einfach so viel, dass es unglaubwürdig ist und zwinkern sie spaßig dabei, um nicht arrogant zu wirken. Sie werden staunen, wie enorm das später auf den vereinbarten Gehalt eingewirkt hat.

(5) Bringen Sie Ihren Chef in Zustimmungslaune.
Bitten Sie im Laufe des Gesprächs erstmal um einen Gefallen, bei dem Sie wissen, dass Ihr Vorgesetzter dem zustimmen wird. Stimmen Sie Ihren Chef ein, zu ein paar Dingen erst einmal „Ja“ zu sagen. Dabei ist es ganz egal, ob Sie eine Frage über das Wetter oder den letzten Urlaub stellen, wichtig ist nur, dass Sie das „Ja“ hören.

(6) Immer selbstbewusst bleiben!
Viele treten zu schüchtern auf und sagen offen, dass Ihnen das Thema unangenehm ist. Doch das ist es nicht! Denn Sie verhandeln nicht irgendetwas, sondern den Wert Ihrer Arbeitsleistung. Deshalb treten Sie selbstbewusst auf und verhandeln Sie souverän. Doch Achtung: Nicht zu unverschämt wirken und auf keinen Fall im Konjunktiv argumentieren.

(7) Bewahren Sie vor allem am Schluss immer noch die Ruhe.
In diesen letzten paar Minuten, will Ihr Chef noch einmal ganz instinktiv, dass Sie die Ruhe verlieren. Er weiß schon längst, wie viel er Ihnen zahlen möchte, will aber nochmal schauen, ob er nicht noch einen niedrigeren Preis verhandeln könnte. Dabei müssen Sie darauf achten, dass Sie das Tempo in den letzten 3 Minuten noch einmal verlangsamen und die Ruhe nicht verlieren, denn wer die Ruhe verliert, verliert auch den Deal.

 

Dieses Video zeigt Ihnen noch einmal Tipps und Tricks zur Verhandlung auf:

 

 

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