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Einsatz der Mimik

mimik

Jede Gefühlsregelung spiegelt sich wieder in, oft minimalen, Veränderungen des Gesichts. Es geht um die Mimik. Sie ist ein wesentlicher Teil der Körpersprache und wird, anders als bei der Gestik, die den gesamten Körper einschließt, nur durch das Gesicht ausgedrückt. Durch den Gesichtsausdruck vermittelt man nonverbale Inhalte, die das Gesagte unterstützen oder auch im Kontrast zu deinen Worten stehen können. Dabei spielen der Mund und die Augen die größte Rolle, da sie der beweglichste Teil des Gesichtes sind und dem Gegenüber viel über die Stimmung und Gefühlslage verraten können.

Mit einer authentischen Mimik werden deine Redebeiträge viel überzeugender und interessanter für den Zuhörer gestaltet und so kann man z.B. auch den zukünftigen Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch von sich überzeugen.

Wer Gefühle deuten kann, der kann sich auch umso besser in andere hineinversetzen. Das Deuten von Mimik ist wichtig um Verständnis für andere aufzubringen und bietet natürlich auch die Möglichkeit, mit diesen Informationen zu arbeiten.

 

Wie deutet man eine Mimik?

Jeder weiß wie ein verärgertes Gesicht aussieht: Zusammengezogene Augenbrauchen, weit geöffnete Augen und zusammengepresste Lippen.

Klare Emotionen lassen sich leicht aus dem Gesichtsausdruck ablesen, jedoch können diese auch schnell fehlinterpretiert werden. Jede Emotion schlägt sich in der Regel in einem Zusammenspiel von verschiedenen Muskeln nieder und ist damit nicht 1:1 übertragbar. Es braucht eine besondere Sensibilität, um die verschiedenen Abläufe in der Mimik des anderen interpretieren zu können.

Die markanten Punkte für einen Gesichtsausdruck sind die Stirn, die Augen- und die Mundpartie. Diese können zum Teil auch scheinbar gegensätzlich verwendet werden. Beispielsweise kann man lächeln und die Augenbrauen dabei zusammenziehen, man kann lachen und dabei weinen.

Die Interpretation der Mimik ist demnach immer subjektiv und liegt im Auge des Betrachters.

Da man Gesichtsausdrücke bei sich selbst kennt, deutet man andere größtenteils instinktiv richtig.

Tipp: Viele kleine Mimiken werden nicht beachtet. Wenn man aufmerksamer hinschaut, kann man die wahre Gefühlslage des Gesprächspartners besser erfassen.  Zum Bespiel lässt sich ein falsches Lächeln oft enttarnen, weil dabei lediglich die Mundwinkel verzogen werden. Ein echtes Lächeln ist meistens von hochgezogenen Wangen, kleinen Hautverdickungen und Fältchen unter den Augen begleitet.

 

Wie verwendet man seine Mimik natürlich?

Weniger ist mehr – gilt auch für die Mimik.

In einer Rede oder einer Präsentation soll die Mimik nur dann gezielt angewendet werden, wenn man etwas bewusst hervorheben oder betonen möchte. Das Gesicht wirkt dadurch lebendig und unterstützt den Redebeitrag. Zu viele oder übertriebene Gesichtsausdrücke wirken schnell aufgesetzt und sollten deshalb vermieden werden. Keine Gesichtsausdrücke führen jedoch zu Unaufmerksamkeit der Zuhörer.

 

Man unterscheidet zwischen:

Positiver Mimik

Die wohl stärkste positive Mimik ist das Lächeln. Es wirkt freundlich und offen und kann so auch die Nervosität verbergen. Ein Lächeln wirkt auf alle Zuhörer und  Mitmenschen positiv und kann sie auf das bevorstehende Gespräch oder eine Rede gut einstimmen.

Aus einem Lächeln deutet man sofort eine Sympathie und ist bei zum Beispiel einem Vorstellungsgespräch der „Eisbrecher“. Denn dadurch kommt man leichter ins Gespräch und kann sofort die angespannte Stimmung ein wenig auflockern.

Für alle Telefonisten unter Ihnen: Eine gute Körperhaltung und leicht lächeln macht Sie in einem Telefongespräch sofort sympathischer und auch wenn Ihr Gesprächspartner Sie nicht sieht, hört er Ihre Stimmung am Telefon.

Aber Achtung: Es gibt keine Menschen, die ständig fröhlich sind und dauerhaft lächeln. Deshalb  wirkt ein „Dauergrinsen“ oft unnatürlich und überzogen und sollte deshalb nicht ständig aufgesetzt sein.

Negativer Mimik

Menschen setzen ihre Mimik auch ein, um Skepsis oder Ablehnung auszudrücken.

Das offensichtliche Gähnen, wenn man sich langweilt oder das Rümpfen der Nase, wenn man etwas verabscheut, das Stirnrunzeln und Augenbrauchen hochziehen, wenn man an etwas zweifelt hat jeder schon einmal gesehen und verwendet.  Damit kann man dem Gegenüber ganz deutlich klar machen, dass man diese Situation gerade negativ empfindet.

Tipp: In manchen Situationen, die ausschlaggebend für Ihr Leben sein könnten, lieber eine positive Mimik beibehalten und sich seinen Teil im Nachhinein denken.

Doch für ein durchweg positives Auftreten wird eine stimmige Mimik wohl nicht reichen. Deshalb achten Sie bei einem rundum gelungenen Auftritt auch auf die Rhetorik, die Körpersprache und Ihre Wortwahl.

 

 

Mimik
Negativbeispiele Was signalisiert das?
Naserümpfen Unsicherheit
Stirnrunzeln Nachdenklichkeit oder Missbilligung
Verengte Pupillen Anspannung, Skepsis
Sehr häufiger Lidschlag Unsicherheit
Angehobene Augenbrauen Erstaunen oder gar Skepsis
Geöffneter Mund Erstaunen
Zusammengekniffene Lippen Innere Anspannung
Ständiges Wegschauen Verlegenheit oder gar Desinteresse
Nasenlöcher leicht zusammenziehen Abscheu, Ekel
Unterlippe vorschieben Ungläubigkeit oder Skepsis
Augen verdrehen Ungläubigkeit, Ungeduld oder Skepsis
Gesprächspartner angähnen Vermitteln von Langeweile oder Desinteresse
Personen unverwandt anstarren Arroganz, Überheblichkeit
Versteinerte Gesichtszüge Ablehnung, Erhöhung der sozialen Distanz
Hochziehen einer Augenbraue Ungläubigkeit
   
Positivbeispiele Was signalisiert das?
Blickkontakt halten Interesse
„Leises“ Lächeln in den Augen Aufgeschlossenheit, Freundlichkeit
Geweitete Pupillen (=große Augen) Interesse, Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit
Heben der Augenlider Aufgeschlossenheit, Ruhe
Konzentrierter, jedoch nicht starrer Blick Interesse
Entspannte Mundwinkel Ruhe, Entspanntheit
Geschlossener, lächelnder Mund Sympathie, Aufgeschlossenheit
Hochgezogene Mundwinkel Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit
Glatte Stirn Freundlichkeit, Aufgeschlossenheit

 

Tabelle: http://karriere-journal.monster.de/beruf-recht/praxis-tipps/koerpersprache-mimik/article.aspx

Text:  https://www.absolventa.de/karriereguide/koerpersprache/mimik


 

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