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Was nicht im Arbeitszeugnis stehen darf

Was nicht im Arbeitszeugnis stehen sollte
Für neue Arbeitgeber ist das Arbeitszeugnis ein wesentliches Dokument um zu erfahren, wie ein Bewerber sich bei seiner vorherigen Arbeitsstelle gemacht hat.

Es ist einem Arbeitgeber jedoch nicht gestattet, einfach so in das Arbeitszeugnis zu schreiben, wonach ihm gerade der Sinn steht – hierfür gibt es gesetzliche Regelungen. Was definitiv nicht in ein Arbeitszeugnis gehört, lesen Sie hier.

 

  • Mitgliedschaften in Gewerkschaften oder Parteien
  • Die Zugehörigkeit zum Betriebs- oder Personalrat
  • Detaillierte Angaben aus dem Privatleben – abgesehen von Vorfällen,  die die berufliche Leistungsfähigkeit oder das Arbeitsverhalten direkt beeinflussen
  • Gehaltsangaben
  • Berufliche Unterbrechungen durch Urlaub, Zivil- oder Wehrdienst, Elternzeit, oder Krankheit. Eine Ausnahme besteht dann, wenn die Abwesenheit über 50% in Relation zur Betriebszugehörigkeit beträgt
  • Informationen zu Alkohol- oder Nikotingenuss
  • Eventuelle Nebentätigkeiten
  • Abmahnungen
  • Behinderungen (auch Schwerbehinderung)
  • Kündigungsgründe finden nur dann Platz im Arbeitszeugnis, wenn der Arbeitnehmer dies ausdrücklich fordert
  • Verdacht auf strafbare Handlungen
  • Vorstrafen dürfen nur dann vermerkt werden, wenn sie das Arbeitsverhalten und/oder die Leistungsfähigkeit entscheidend beeinflusst haben
  • Vorfälle zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die vor Gericht geregelt wurden
  • Böswillige Formulierungen und Angaben darüber, was der Arbeitnehmer nicht kann. Bspw.: „Frau F. verlässt zum Glück unsere Firma, da sie im höchsten Maße teamunfähig ist und darüber hinaus Schwierigkeiten mit rechnerischen Aufgaben hat.“
    • Aber: Bei schwerwiegenden Leistungsmängeln, welche beweisbar sind, sollte der Arbeitgeber sie im Arbeitszeugnis aufführen. Ansonsten kann der Zeugnisaussteller dafür haftbar gemacht werden, wenn der künftige Arbeitgeber aufgrund der mangelnden Leistung einen Schaden erleidet.