My Advertising Pays, It Pays To Be On M.A.P!
Dallmayr Geschenke und Ideen, Muttertag
Wintersale
Neuheiten bei www.beautynet.de

Die neuen Alternativen zum 9 to 5 Job

Flexible Arbeitszeiten

 

In unserer modernen Gesellschaft wird es immer schwieriger Beruf, Familie und Freunde unter einen Hut zu bringen.

Die Ziele welche man sich persönlich steckt können oftmals nur erreicht werden, wenn man eine gewisse Flexibilität an den Tag legt, dazu muss allerdings auch von Seiten des Arbeitgebers eine Bereitschaft zur Flexibilität gegeben sein.

 

Vorteile für Arbeitnehmer

Es gibt einige Arbeitszeitmodelle, die Ihnen Flexibilität bieten und eine gute Alternative zum Standard 9 to 5 Job bieten. Für Sie resultiert aus der gegebenen Flexibilität mehr Freizeit für Familie, Freunde, Hobbys und Sport, sowie die optimale Arbeitseinteilung nach Ihren individuellen täglichen Hoch- und Tiefphasen. Desweiteren können Sie Ihre Arbeitszeit frei einteilen, sodass Sie bspw. Behördengänge und Arzttermine stressfrei einteilen können.

Vorteile für Arbeitgeber

Die Vorteile für Ihren Arbeitgeber sind unter anderem eine Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit durch längere Betriebszeiten und Erreichbarkeit. Bei schwankendem Arbeitsanfall resultiert eine Kostenersparnis für den Arbeitgeber: wenn mehr Arbeit anfällt, sind die Arbeitnehmer auch länger und häufiger da; und in Phasen in welchen weniger Arbeit anfällt, haben Sie mehr Freizeit. Dies ist die beste Möglichkeit sich den optimalen Arbeitnehmer zu schaffen, denn durch diese Maßnahme wird Ihr Angestellter verantwortungsvoller, organisierter und vor allem zufriedener, da er sich das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Privatleben selbst schafft.

Im Folgenden werden Ihnen die verschiedenen Modelle der flexiblen Arbeitszeit kurz vorgestellt um einen Einblick darin zu bekommen.

(1)    Das Teilzeit Prinzip

In der Regel, arbeiten Vollzeitangestellte zwischen 35 und 40 Stunden in der Woche. Ergo heißt Teilzeit, dass nur ein Teil der vollen Arbeitszeit geleistet wird. Dies kann entweder so erfolgen, dass Sie täglich bspw. nur 4 Stunden arbeiten oder Sie arbeiten drei Tage die Woche Vollzeit und haben zwei Tage frei, so wie es das klassische Modell der Teilzeit vorsieht. Es können auch bspw. aus einer Vollzeitstelle zwei Teilzeitstellen resultieren, indem diese einfach zusammengelegt werden. Dies nennt man dann Job-Splitting.
Oder es werden gar mehrere Vollzeitstellen zu einer Job- Sharing-Stelle zusammen geführt.

Für Arbeitnehmer die es nicht mehr lange bis zur Rente haben, bietet sich das Prinzip der Altersteilzeit an. In diesem Prinzip wird es Ihnen ermöglicht, step by step Ihre wöchentliche Arbeitszeit zu verringern, bis Sie letzten Endes aus dem Berufsleben ausscheiden. Eine weitere Möglichkeit der Altersteilzeit ist es, für einen Zeitraum von 2 Jahren auf einen Teil Ihres Gehalts zu verzichten. Nach diesen zwei Jahren hören Sie auf in Ihrem Unternehmen zu arbeiten und bekommen dennoch eine Gehaltsfortzahlung, nämlich den Teil des Gehalts, auf den Sie die Jahre zuvor verzichtet haben.

Freizeitphasen
Viele Arbeitnehmer sammeln Ihre Überstunden oder verzichten regelmäßig auf einen Teil Ihres Gehaltes, um sich dieses auf einem separaten Konto gutschreiben zu lassen. Diese angesparte Zeit wird in Form eines sog. „Sabbaticals“, also einem Ausstieg auf Zeit, wieder entnommen oder Sie nehmen einfach mehr Urlaub in Zeiten, in welchen einfach weniger Arbeit anfällt.

(2)     Gleitzeit

Bei dem Prinzip der Gleitzeit handelt es sich darum, dass Kernzeiten festgelegt werden innerhalb derer die Mitarbeiter anwesend sein müssen. Die restliche Zeit des Tages kann eigenverantwortlich verwaltet und gestaltet werden. Oftmals wird dieses Modell heutzutage vom sogenannten Servicezeiten- Modell abgelöst. Dieses soll eine bessere Erreichbarkeit garantieren, da es sich an den jeweiligen Kundenströmen orientiert und dadurch eine bessere Personalbesetzung gewährleistet.

(3)     Vertrauensarbeitszeit

In diesem Modell ist es ihnen komplett selbst überlassen wann Sie die Ihnen anvertraute Arbeit erledigen. Es erfolgt keinerlei Zeitkontrolle seitens des Arbeitgebers. Es werden lediglich die Inhalte eines Projekts besprochen und der Zeitpunkt der Fertigstellung festgelegt. Aufgrund gesetzlicher und tariflicher Probleme gestaltet sich dieses Modell oftmals als schwierig in der Umsetzung.

(4)     Beschäftigungssichernde Arbeitszeitverkürzung

Ist die Existenz und das Fortbestehen Ihres Unternehmens gefährdet, so hat der Arbeitgeber die Möglichkeit, die wöchentliche Arbeitszeit zu verkürzen und somit Gehälter zu sparen um einer Betriebsschließung vorzubeugen. Hierbei wird bspw. die Arbeitswoche von 5 auf 4 Tage verkürzt. Es wird zwar dementsprechend Ihr Gehalt gekürzt, aber es ist immer noch besser, ein geringeres Gehalt zu beziehen, als den Arbeitsplatz ganz zu verlieren.

(5)     Arbeit auf Abruf

In der Regel ist diese Art der Arbeit selbsterklärend. Sie arbeiten eben nur dann, wenn Sie auch tatsächlich gebraucht werden. Grundlage zur Bezahlung ist normalerweise eine durchschnittliche Wochenarbeitsstundenanzahl. Die Frist binnen derer Sie auf Abruf bereit sein müssen sollten ca. vier Tage sein.

(6)     Telearbeit

Telearbeit heißt nicht, dass Sie während der Arbeit oft und viel am Telefon hängen, sondern dass Sie Ihre Arbeit von Zuhause aus verrichten. Sie richten sich vor Ort Ihren Arbeitsplatz entsprechend ein und werden komplett vernetzt. Bei Fragen und Problemen können Sie die notwendigen Meetings sowohl im Büro, als auch von Zuhause aus als Telefonkonferenz abhalten. In der Praxis finden sich selten die Reinmodelle, da diese schwer zu 100% umzusetzen sind.

Zeitkontenverwaltungssystem
Jeder, der nach einem der oben genannten Prinzipien arbeitet, muss seine Arbeitszeit über ein Zeitkontenverwaltungssystem erfassen und dokumentieren. Diese erfolgt in der Regel entweder maschinell oder durch den Mitarbeiter selbst. Es ist oft auch so, dass in hektischen und arbeitsintensiven Phasen viele Überstunden angesammelt werden, welche dann aber auch im Nachgang mit der nötigen Freizeit wieder verrechnet werden müssen. Das Ziel hinter der flexiblen Arbeitszeiteinteilung ist es, den Mitarbeiter zum Ergebnis/ leistungsorientierten Arbeiten zu bewegen. Er soll nicht anhand seiner Stunden gemessen werden, welche er im Betrieb verbracht hat sondern an der Fähigkeit, Teambildungsmaßnahmen zu erlernen und leistungsorientiert zu arbeiten indem Sie Absprachen tätigen und gemeinsam Lösungen für Probleme erarbeiten. Es ist also vor allem die Selbstorganisation gefragt, denn Sie haben keine Arbeitszeitvorgaben sondern nur den Termin der Fertigstellung (gegebenenfalls ist sogar Ihr Einkommen davon abhängig).
Seitens des Arbeitgebers ist es sehr wichtig, Vertrauen in die Zusammenarbeit zwischen Chef und Mitarbeiter zu haben, sonst funktioniert keines der Modelle zur Flexibilisierung der Arbeitszeit. Dennoch sollten grundlegende Regelungen getroffen werden und vor allem, die arbeitsrechtlichen Grundlagen nach dem deutschen Arbeitsschutzgesetz müssen eingehalten werden. Je mehr individuelle Vereinbarungen getroffen werden, umso größer ist die Gefahr, dass daraus eine Verwirrung entsteht.