Konzentration am Arbeitsplatz

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Wenn Sie sich konzentrieren, bearbeiten Sie alles mit einem Vielfachen an Effizienz und Genauigkeit.

Auch in der Qualität können Sie glänzen. Gerade an Tagen, an denen Sie sich schwer konzentrieren können, kann das lästig sein. Deshalb erhalten Sie hier Tipps, wie Sie sich dennoch zu Konzentration und wachem Denken motivieren können.

(1)     Optimale Arbeitssituation
Ideales Arbeiten gelingt im sogenannten Flow. Das ist der Zustand, der sich auch bei Sportlern beim Joggen einstellt. Mann läuft dann nur noch und danach weiß man nicht mehr, wie man das alles geschafft hat. Beim Arbeiten kann es ähnlich gehen.

Es sind insbesondere die Tage an denen Sie sich sagen hören: Der Tag heute ging aber wie im Flug vorbei!

Wenn es darum geht, schwierige Aufgaben zu bearbeiten, ertappt man sich oft, wie man mit den Gedanken gerne abschweift. Direkt zu beginnen fällt schwer, weil es uns nicht recht gelingen will, uns auf die nun bevorstehende Aufgabe voll zu konzentrieren.

(2)     Gerade bei schwierigen Aufgaben oder zu Beginn eines neuen Arbeitsprozesses, kann die Konzentration gestört sein.
Wenn wir uns mit familiären Themen, Beziehungsproblemen oder Mobbingthemen beschäftigen, ist die Konzentration am Schwierigsten. Aber auch kleinere Ablenkungen wie Telefon, Lärm oder sich unterhaltende Kollegen können unsere Aufmerksamkeit vom Wesentlichen ablenken. Dann können aber auch noch persönliche Faktoren wie Müdigkeit, Stress oder Demotivation eine Rolle spielen.

(3)     Was kann ich also tun?

1. Struktur in den Arbeitstag bringen

      • Was ist wichtig und was ist dringend?
      • Bis wann sollte ich wichtige Dinge erledigt haben, um nicht das Gefühl zu haben, dass ich heute wohl „überhaupt nichts erledigt habe“
      • Wann kann ich Pausen einplanen, um wieder Energie zu tanken?
      • Was kann ich in Pausen aktiv tun? Beispielsweise bieten sich Spaziergänge an oder ein Aufenthalt in einer entspannten Umgebung

2. Spezielle Übungen durchführen, die die Energie zurückbringen sollen

    • Aktivieren Sie die Thymusdrüse durch leichtes Klopfen
    • reiben Sie mit Daumen und Zeige- bzw. Mittelfinger an dem Rand Ihres Ohres
    • Halten Sie die Handinnenflächen aneinander und beschreiben Sie dann mit beiden Händen eine liegende Acht
    • Laufen Sie bewusst, indem Sie Ihre Arme gegengleich zu den Beinen schlenkern
    • Strecken Sie sich und atmen Sie aktiv ganz tief in den Bauch ein und wieder aus

(4)     Besseres Selbstmanagement für mehr Konzentration
Wir haben bereits erwähnt, dass emotionale Probleme, Konflikte oder Schwierigkeiten Ihre Konzentrationsfähigkeiten sehr stark einschränken. Achten Sie mit Blick auf Ihre Gesundheit darauf, dass Sie Dinge, die Sie belasten, schnell klären. Überlegen Sie bei Konflikten oder bevorstehenden Verhandlungen, wie jeder in der Situation als Gewinner heraus gehen kann, damit Sie das Ergebnis dann nicht noch mehr belastet. Bestehen emotionale Probleme oder Sorgen anderer Art, suchen Sie sich eine Möglichkeit, darüber mit Anderen zu sprechen. Schaffen Sie sich Möglichkeiten für einen Ausgleich. Sport, Freizeitaktivitäten oder eine Zeit für sich helfen dabei auch.

(5)     Gestaltung des Arbeitsplatzes
An Ihrem Arbeitsplatz sollten Sie sich wohlfühlen. Hier verbringen Sie in der Regel die meiste Zeit des Tages. Bevor Sie eine neue Aufgabe beginnen, kann es sehr hilfreich sein, wenn alles andere vom Schreibtisch verschwindet. Damit sind nicht die persönlichen Dinge gemeint, wohl aber die Inhalte der vorherigen Aufgabe. Ein Philosoph hat einmal gesagt: Wenn ich stehe, dann stehe ich und wenn ich gehe, dann gehe ich. Viele von uns gehen schon, wenn sie noch stehen oder denken ans stehen zurück, wenn sie sich gerade in Bewegung gesetzt haben. Genau das soll mit dieser Methode vermieden werden!

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