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Frostbeulen vs. Frischluftfanatiker: die richtige Bürotemperatur

Frostbeulen vs. Frischluftfanatiker

 

Der eine mag es gern kalt, der andere sitzt selbst bei 25° noch mit Schal im Büro: die persönlichen Vorlieben sind sehr unterschiedlich.

Leider hilft hier nicht einmal die Wissenschaft weiter, sich auf eine Temperatur zu einigen: DIE gesunde Wohlfühltemperatur gibt es leider nicht.

 

 

Für leichte Arbeiten im Sitzen ist eine Mindesttemperatur von

20 Grad

vorgeschrieben. Da Leistungs- und Aufmerksamkeitsfähigkeit jedoch mit steigender Temperatur sinken,  sollte es im Büro nicht wärmer als

26 Grad sein.

  1. Die richtige Temperatur beim Arbeiten ermöglicht optimale Konzentrations- und Leistungsfähigkeit. Am besten ist es, wenn Sie die Temperatur nicht bemerken, das heißt wenn Ihnen nicht zu warm oder zu kalt ist, können Sie sich am besten konzentrieren.
    Bei zu hohen Temperaturen können Mitarbeiter schlimmstenfalls sogar Herz-Kreislauf-Probleme bekommen. Eine Lösung dagegen wären leise laufende Klimaanlagen.
  2. Bekannte Beschwerden bei zu hoher Temperatur:
  • Erkältung und Grippesymptome
  •  Kopfschmerzen
  • trockene Augen
  • Allergien
  • Schwindel und Übelkeit
  • Ermüdungserscheinungen

Bei 28 Grad Celsius sinkt die Leistungsfähigkeit um nahezu ein Drittel – sind es 33 Grad Celsius, dann sinkt sie auf 50 Prozent runter.
Man sollte es vermeiden, vor allem im Sommer, direkt die Sonne in den Raum einstrahlen zu lassen. Helfen Sie sich hier mit Rolladen.
Ab 30° Celsius in Ihrem Büro ist Ihr Arbeitgeber verpflichtet zu handeln. 35° Celsius sind hierbei die Toleranzgrenze. Der Arbeitgeber muss dann für angemessene Temperaturen sorgen und seinen Angestellten Ausweichmöglichkeiten bieten.

3.  Luftqualität: Neben den Temperaturen muss man auch die Luftqualität, die Luftfeuchtigkeit und die Luftbewegung beachten. Der Sauerstoffanteil darf auf             jeden Fall nicht zu gering sein. Deshalb ist es wichtig, regelmäßig zu lüften, um trockener und belastender Luft vorzubeugen. Drucker und Kopierer,                           Lösemittel in Büromaterialien beeinträchtigen die Luftqualität ebenso, wie minderwertige Klimaanlagen: Es gibt viele mögliche Ursachen für schlechte                     Luftqualität. 30% Luftfeuchtigkeit sind hierbei das Minimum, das Maximum liegt bei 50%. Mit einem Hygrometer lässt sich dieser Wert bestimmen.

Wie finden Sie jetzt den Kompromiss zwischen den Frischluftfanatikern und den Frostbeulen?

  • Stoßlüften – ja, aber nicht zu lange. Es ist vollkommen ausreichend, in einer Stunde für drei Minuten stoßzulüften. Das sorgt für frische Luft, kühlt das Zimmer nicht aus und gewährleistet im Winter, dass sich die Luft schnell wieder erwärmt.
  • Zwiebellook – mehrere dünne Kleidungsstücke halten gut warm und wenn es zu heiß wird, können Sie einfach eine Schicht ausziehen.

Seien Sie grundsätzlich bereit für Kompromisse. Wenn beide Parteien die Bedürfnisse der anderen berücksichtigen, stimmt das Klima im Büro – im buchstäblichen wie im übertragenen Sinne.

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