Der Dickmacher: Stress

Stress als Dickmacher

 

Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass die Zahl auf dem Display immer höher wird: Gene, Essgewohnheiten, Unsportlichkeit oder auch – und das ist einer der etwas unbekannteren Gründe – Stress.

Fett im Bauchraum ist stoffwechselaktiv.

 

 

Hormone

Steht zu viel an und wir fühlen uns den ganzen Tag über gehetzt, schütten wir sogenannte Stresshormone aus. Cortisol ist eines dieser Hormone. Wird es ausgeschüttet, so bedeutet das für uns: Aktivierung und Vorbereitung auf Flucht und Kampf. Sind wir dauerhaft im Stress, führt die ständige Ausschüttung des Cortisols dazu, dass inneres Bauchfett aufgebaut wird und ist damit der Grund, warum wir während stressiger Zeiten dicker werden können.
Das Stresshormon Cortisol kann auf Dauer aber gefährlicher werden als nur ein paar Kilo zu viel.
Die wohl wichtigste Energiequelle für den Kopf ist Zucker (Glukose). Obwohl das Hirn nur zwei Prozent unseres Körpergewichts stellt, beansprucht es die Hälfte des Glukosebedarfs. In belastenden Stresssituationen fordert das Gehirn sogar 90 Prozent des Zuckerbedarfs. Wird dieser Stress zum Dauerzustand, hat dies leider auch enorme Folgen für unser Gewicht. Wie jeder von Ihnen bestimmt schon bemerkt hat, ist es so, dass wenn eine Zeit lang mehr essen, wollen wir auch in Zukunft mehr. Das heißt je mehr wir essen, desto gieriger wird unsere Gehirn. Studien haben ergeben, dass Übergewichtige immer höhere Dosen Kalorien benötigen, um befriedigt zu sein, während sich bei Leuten mit einem normalen Gewicht schon bei geringen Essrationen ein Belohnungsgefühl einstellt.

 

Gegenmittel

Unsere Hormonausschüttung hat auch einen Einfluss darauf, welche Lebensmittel wir in welchen Mengen zu uns nehmen. Wird unser Essverhalten also schwerwiegend vom Stress beeinflusst, so ist das effektivste Gegenmittel Stressvermeidung. Um daran zu arbeiten, müssen Sie sich klar machen, wie der Stress Ihren Körper beeinflusst und die stressauslösenden Faktoren in Ihrem Alltag identifizieren. Das reicht aber nicht aus. Fragen Sie sich, wie Sie die Angewohnheiten, die Sie sich in Stressphasen zulegen, ablegen können.
Auch chemische Signale, die in Nahrungsmitteln stecken, spielen eine bisher unterschätzte Rolle. So konnte nachgewiesen werden, das Geschmacksverstärker wie Glutamat sowie Weichmacher und sogar Pestizide im Essen einen indirekten Einfluss auf unser Körpergewicht haben können. Diese Botenstoffe können sich ins Gehirn schleusen und lösen dort dann Falschsignale aus, die den Energiestoffwechsel des Gehirns stören und dazu beitragen, dass das Gehirn immer mehr Kalorien fordert. Der Körper wird so auf Gewichtszunahme programmiert.

Bewährte Methoden sind:

  • Meditation
  • Sauna
  • Massage
  • Atemtechniken
  • Yoga
  • Tai Chi
  • regelmäßiger Sport

Bewegung tut nicht nur Ihrem Körper gut, sondern dient auch dem Stressabbau. Behalten Sie aber auch hier die Balance, denn auch andauernde körperliche Belastung führt zu einer erhöhten Cortisolausschüttung. Lernen Sie die Methoden in dem Seminar Stressbewältigung intensiv kennen und effektiv nutzen!

Wie kann ich mein Gehirn schützen und abnehmen?
Statt Diäten soll man lieber darauf achten, dass man auch wirklich nur natürliche Lebensmittel zu sich nimmt anstatt die fettmachenden chemischen Botenstoffe.  Dadurch bekommt das Denkorgan die Möglichkeit, den Energiehaushalt besser zu regulieren. Das kann meist Wochen oder Monate dauern, bis man sein Gehirn soweit hat. Wenn Sie sich aber dadurch gestresst fühlen, dann sollten Sie das abbrechen. Denn dann kommt wieder das Cortisol ins Spiel und das kann auf Dauer gefährlich sein.

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