Wie Sie wirklich abnehmen können

Richtig abnehmen

 

Haben Sie Ihr eigenes Wohlfühlgewicht? Nicht das, das das Model auf dem Poster hat. Sondern das, das Sie fröhlich morgens in Ihre Jeans steigen lässt und das Ihnen einen zufriedenen Blick in den Spiegel gewährt.

Möchten Sie ein paar Kilo verlieren? Dann nehmen Sie ab – aber richtig und realistisch. Hier erfahren Sie wie:

 

Eines steht fest: Gewichtreduktion erfolgt nur bei einer negativen Energiebilanz! Das heißt: Es muss mehr Energie verbraucht werden als zugeführt wird. Zur Energieaufnahme gehören: Eiweiße und Kohlenhydrate mit je vier Kilokalorien pro ein Gramm und Fette mit neun Kilokalorien pro ein Gramm. Eiweiße übernehmen wichtige Funktionen für den Körper (hierzu auch: Nährstoffe für den Körper), deshalb wird die Kalorienaufnahme gering gehalten, indem low-fat-Produkte gegessen und Kohlenhydrate nur sehr reduziert verzehrt werden.

Halten Sie sich an diese Methode, wenn Sie Ihr Gewicht reduzieren möchten. Wichtig hierbei ist aber, dass Sie diese Methode auf Sie persönlich anpassen. Fragen Sie sich deshalb: Welche Gewohnheiten habe ich? Was nehme ich wann und wo zu mir – vor allem aber wie? Beantworten Sie sich diese Fragen ehrlich, dann werden Sie merken, in welche Essensfallen Sie tappen. Um Ihr Essverhalten analysieren zu können, bietet es sich an, ein kleines Esstagebuch zu führen. Darin notieren Sie was Sie wann, wo und wie zu sich genommen haben und können so auch Ihre Veränderungen im Essverhalten beobachten.

Wo können Sie einsparen? Seien Sie ehrlich zu sich: Müssen die Chips am Abend noch sein? Aber auch: Können Sie den Arbeitsvormittag wirklich ganz ohne Schokolade überstehen? Arbeiten Sie mit verschiedenen Strategien daran. Zum Beispiel können Sie einen Kompromiss machen: Heute gönne ich mir ein Stück Schokolade, dafür werde ich heute Abend nur noch einen leckeren Salat essen. Oder Sie legen sich nur eine reduzierte Menge an Schokolade bereit (ein Stück in Alufolie verpackt – der Rest bleibt zu Hause!) und diese bei Bedarf genießen. Die Betonung liegt auf dem Wort: GENIESSEN. Nehmen Sie sich eine Minute Zeit, freuen Sie sich mit allen Sinnen: riechen Sie den schokoladigen Duft, lassen Sie das Stück auf der Zunge zergehen, nehmen Sie den Genuss bewusst wahr. Zum einen haben Sie auf diese Weise mehr von Ihrer kleinen Sünde, zum anderen bleibt Ihnen dann der Verzehr im Gedächtnis – Sie werden merken, dann lehnen Sie das angebotene Gummibärchen vom Kollegen ab.

Setzen Sie sich ein realistisches und klares Ziel. Formulieren Sie es in Ihrem Esstagebuch aus. Setzen Sie sich einen zeitlichen Rahmen. Beachten Sie aber, dass die Umstellung von (Ess-)Gewohnheiten Zeit benötigt. Wollen Sie Ihre kleinen Strategien also langfristig durchziehen, dann verfolgen Sie das Ziel für mindestens ein Jahr. Gut Ding will Weile haben!

Ändern Sie Ihre Gewohnheiten nicht zu voreilig und drastisch. Besinnen Sie sich auf Ihr Esstagebuch: Was sind Ihre größten Essfallen und welche können Sie realistisch minimieren. Fangen Sie langsam an und freuen Sie sich über Ihre kleinen Erfolge. Wenn Sie soweit sind, dann analysieren Sie wieder Ihre Essgewohnheiten und suchen Sie sich einen neue Falle aus, an der Sie arbeiten möchten.

Planen Sie Rückfalle ein. Eine kleine Fressattacke überkommt Sie? So ein Mist! Ärgern Sie sich ruhig darüber und nehmen Sie das ungute und unzufriedene Gefühl bewusst wahr. Machen Sie sich auch klar, wie Sie sich am Ende eines Tages fühlen, wenn Sie durchgehalten haben. Und jetzt legen Sie den Rückfall ad acta und machen führen Sie Ihren Plan weiterhin fort.

Treiben Sie Sport. Suchen Sie sich ein Sportprogramm, dass zu Ihnen passt und Ihnen Spaß macht (hierzu auch: Welcher Fitnesstyp sind Sie? oder Aktiver im Arbeitsalltag). Arbeiten Sie also an dem Part des oben genannten Grundsatzes, der sich dem Energieverbrauch widmet.

Von allem in Maßen, diesen Satz dürfen Sie zelebrieren. Wie schon bei dem Stück Schokolade oben beschrieben, kommt es auf den Genuss und die Menge an. Entsagen Sie sich nicht ganz dem Süßen, wenn es für Sie zu den schönen Dingen des Tages dazu gehört. Reduzieren Sie nicht zu drastisch. Das tut Ihrem Körper und Ihrer Motivation nicht gut. Zu radikale Veränderungen überfordern Ihren Körper und wirken kontraproduktiv.

Essen Sie regelmäßig und hören Sie auf Ihre Körpersignale. Spüren Sie, dass Sie Hunger haben, dann essen Sie. Sagt Ihnen Ihr Körper, dass er satt ist, dann lassen Sie die Finger von den Nahrungsmitteln. Jetzt kommt vielleicht ein Einwand von Ihnen: Ich esse gerne um 12 Uhr mit meinen Kollegen in der Mensa, manchmal habe ich zu diesem Zeitpunkt aber noch gar keinen Hunger. Trotzdem will ich nicht auf die nette Mittagsrunde verzichten. Dann werfen Sie einen Blick auf Ihr Esstagebuch und betrachten Sie Ihren Rhythmus. Haben Sie vielleicht deshalb noch keinen Hunger, weil Sie um 10 Uhr erst gefrühstückt haben? Dann legen Sie in Zukunft Ihr Frühstück schon auf 8 Uhr und sie werden merken, bis 12 Uhr knurrt Ihr Magen wieder.

Vielleicht möchten Sie aber auch eine professionelle Beratung zu diesem Thema in Betracht ziehen oder sich beim Abnehmprozess begleiten lassen.

Hinweis: Haben Sie einen guten Grund Ihr Gewicht zu reduzieren? Nur wenn Sie motiviert sind, werden Sie die Selbstdisziplin haben, Ihr Essverhalten entsprechend zu verändern. Fühlen Sie sich in Ihrem Körper wohl – dann freuen Sie sich darüber und strapazieren Sie Ihn nicht unnötig mit Reduktionsmethoden, die ihn aus dem Konzept bringen.

 

Mehr Beträge zu diesem Thema finden Sie in der Rubrik Ernährungstipps. Haben Sie Fragen oder ein bestimmtes Anliegen, dann zögern Sie nicht unseren Gesundheitsexperten zu kontaktieren.

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