Polyphenole

Polyphenol
Es kommt nicht von ungefähr, dass stets empfohlen wird, viel Obst und Gemüse zu sich zu nehmen.

Nicht nur die Vitamine und Mineralstoffe sind ein guter Grund, diese in seinen Ernährungsplan einzubinden – sie enthalten auch Polyphenole. Diese gehören zu den nützlichsten Bestandteilen vieler Pflanzen – sie wirken enorm gesundheitsfördernd auf den menschlichen Körper.

 

 

Was können Polyphenole?

Obwohl das Gebiet der Polyphenole ein recht neues und vergleichsweise unerforschtes Gebiet der Wissenschaft ist, ist die gesundheitsfördernde Wirkung gut bekannt. Polyphenole können

  • Entzündungen hemmen
  • Das Wachstum bestimmter Krebszellen
  • Fettablagerungen in Blutgefäßen vermindern und somit Arteriosklerose entgegenwirken
  • Freie Radikale einsammeln und so Zellschäden verhindern
  • Das Wachstum schädlicher Mundbakterien hemmen und so der Bildung von Karies und Zahnbelag entgegenwirken


Ein natürliches Gift

Eigentlich sind Polyphenole ein Wirkstoff den Pflanzen bilden, um Schutz vor Schädlingen zu haben. Beispielsweise enthält die Schale von Äpfeln eine hohe Konzentration des Polyphenols Quercetin. Dieses hält Insekten und Würmer sowie Bakterien oder Schimmelpilze davon ab, den Apfel zu befallen. Für diese kleinen Organismen ist dieses Polyphenol giftig – für den Menschen jedoch ist diese Substanz nicht nur harmlos, sondern von hohem Nutzen.

 

Wo sind Polyphenole enthalten?

Diese nützlichen Substanzen finden sich in so gut wie allen Gemüsesorten und Früchten, in Kräuterarten und auch Gewürzen.  Besonders hohen Anteil an Polyphenolen sind enthalten in

  • Granatäpfeln
    • Wissenschaftler konnten nachweisen, dass die im Granatapfel enthaltenen Polyphenole Fettablagerungen in den Blutgefäßen von Arteriosklerosepatienten abbauen. Innerhalb dieser Studie gingen die Fettablagerungen um etwa 30% zurück; während sie bei einer Vergleichsgruppe ohne Granatapfelzugabe um 6% anstieg.
  • Weintrauben
    • Insbesondere die Schale der roten Weintraube besitzt sehr viele Polyphenole. Diese behalten sogar nach dem Keltern und Gären ihre Wirksamkeit. Folglich enthalten auch Traubensaft, Traubentee und besonders Rotwein einen hohen Anteil an Polyphenolen.
  • Grüner Tee
    • Auch bei Teesträuchern bleiben die Wirkstoffe nach Trocknung und Aufgießen der Blätter enthalten. Regelmäßiger Konsum von grünem Tee schützt vor Herz-Kreislauf-Problemen und kann sogar Tumorzellen ausbremsen.

Neben dem natürlichen Vorkommen von Polyphenol gibt es mittlerweile zahlreiche Nahrungsergänzungsmittel, welche mit Polyphenolen angereichert sind. Die Forschung arbeitet außerdem an Präparaten, mit welchen spezialisiert Herz-Kreislauf- oder Krebspatienten behandelt werden können.

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