Calcium unter der Lupe

Calcium

 

Calcium, oder auch Kalzium, ist ein Mineralstoff. Aber wofür benötigt der Körper diesen Stoff und wie können wir ihn zu uns nehmen?

Das alles erfahren Sie in diesem Beitrag.

 

 

Erfüllt seine Aufgabe…

… bei der Bildung von Hartgewebe.

… bei der Bildung, Entwicklung und Erneuerung von Knochen und Zähnen.

…, indem er die Zellwände stabilisert.

… beim Blutplasma.

… beim Stoffaustausch der Zellen.

 

Eigenschaften

  • Muss über die Nahrung dem Körper zugeführt werden
  • Überflüssiges Calcium scheidet der Körper einfach aus
  • Calcium wird in den Knochen gespeichert, wird bei Bedarf ins Blut gegeben
  • Wichtig für den Aufbau von Knochen, Haaren und Zähnen, Muskeln, für das Nervensystem, die Blutgerinnung und das Immunsystem
  • Empfohlene Tagesdosis eines Erwachsenen: 800 mg
  • Calcium kann nur mit Vitamin D aufgenommen werden
  • Ideales Verhältnis von Calcium und Magnesium im Körper 2:1

 

Lebensmittel mit Calcium

  • Milch und Milchprodukte
    • Rohmilch, Buttermilch, Käse und Quark
  • Trinkwasser, das reich an Mineralien ist („hartes Wasser“)
  • Kokosflocken und Sesam
  • Eier
  • Brokkoli, Grünkohl, Fenchel

Ideen, wie Sie Ihre Tagesdosis an Calcium zu sich nehmen können:

  • 100g Parmesan
  • 200g Kerbel
  • 300g Sojabohne
  • 300g Mozzarella
  • 700g Joghurt
  • 800g Milch
  • 1000g körniger Frischkäse

 

Lebensmittel mit Vitamin D

Vitamin D unterstützt den Körper bei der Aufnahme von Calcium aus dem Darm. Es wird in der Haut gebildet, dafür wird natürliches Tageslicht benötigt.

  • Vollkornprodukte
  • Hülsenfrüchte
  • Trockenfrüchte
  • Bananen
  • Aprikose

 

Calciummangel

In der Medizin spricht man von Calciummangel, wenn die Konzentation dieses Mineralstoffs 2,2 Millimol pro Liter liegt.

Bei langfristigem Calciummangel:

  • brüchige Knochen
  • Osteoporose
  • Rachitis
  • Hornbildungsstörungen, brüchige Nägel, Haarausfall
  • Verdauungsstörungen, Durchfall
  • Sehverschlechterung, insbesondere Grauer Star
  • Muskelschwäche
  • Herzkreislaufbeschwerden (Herzrhythmusstörung, niedriger Blutdruck)

Bei kurzfristigem Calciummangel:

  • Kribbeln auf der Haut, Pelzigkeitsgefühl
  • Trockene Haut, Ekzeme
  • Muskelkrämpfe
  • Gefühlsstörungen (Stimmungsschwankungen, Erschöpfung, psychische Störungen)

 

Ursachen von Calciummangel:

  • Ernährung
    • Zu einseitig: calciumarm und phosphatreich
    • Kaum Milch und Milchprodukte (Kuhmilchallergie und Lactoseintoleranz)
    • Zufuhr von enthärtetem Wasser
    • Ernährungsstörungen (Bulimie und Anorexia)
  • Erhöhter Bedarf
  • Vitamin D-Mangel
  • Nicht funktionierende Aufnahme
    • Glutenunverträglichkeit
    • Bauchspeicheldrüsenentzündung
    • Nebenschilddrüsenunterfunktion
    • Chronische Niereninsuffizienz
  • Nebenwirkung bestimmter Arzneien

 

Gruppen mit erhöhtem Calciumbedarf:

  • Kinder/Jugendliche
  • Ältere Menschen (ab ca. 50 Jahren)
  • Schwangere und stillende Frauen

Calcium – Versorgung bei Veganern: 

Selbst wenn man aus persönlichen Gründen auf Milchprodukte verzichtet, muss man nicht gleich zur Calciumtablette greifen. Verstärkt sollten dann allerdings alternative Nahrung wie Grünkohl, Brokkoli, Mandeln, Sesam und calciumreiches Mineralwasser eingenommen werden.

Eine überhöhte Calciumzufuhr ist auch nicht gut!

Wenn man zu viel Calcium einnimmt, als man eigentlich benötigt, verursacht das mehr Schaden als Nutzen. Sie verschlechtert die Aufnahme von Eisen, Zink und Magnesium und kann auch eine Unterversorgung mit diesen wichtigen Nährstoffen zur Folge haben. Außerdem steigt das Risiko an Nierensteinen, wenn man zu viel Calcium als Präparat einnimmt. Bei der Aufnahme durch Nahrung senkt jedoch die Gefahr.Wenn Sie länger und zu viel Vitamin D und gleichzeitig eine zu hohe Calciumzufuhr haben (mehr als 2000 Milligramm pro Tag), wird die natürliche Resorptionsbarriere überwunden, und es kann eine Überversorgung entstehen, eine sogenannte Hypercalcämie. Dadurch leiden Sie an Appetitlosigkeit über Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma. Deshalb nehmen Sie nicht unnötig Calcium in Form von Tabletten zu sich. Suchen Sie zuerst einen Arzt auf, wenn Sie gewisse Symptome verspüren. von einer Selbstmedikation nach dem Motto „viel hilft viel“ ist in jedem Fall abzuraten.

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