Ist Ihre Datensicherung gut genug?

Datensicherung


Stellen Sie sich vor, durch ein Feuer oder einen Einbruch geht die gesamte Kundendatei (siehe Beitrag: Kundendatei) verloren. Dies kann im schlimmsten Fall den Ruin für das Unternehmen bedeuten.

Um ein solches Horrorszenario zu vermeiden, ist eine Datensicherung unerlässlich. In größeren Firmen wird diese Aufgabe zumeist durch die IT-Abteilung erledigt. Kleinere Unternehmen verzichten dagegen oftmals darauf, was zu enormen Kosten führen kann.

 

Mögliche Ursachen für einen Datenverlust und vorbeugende Maßnahmen

Häufige Ursachen für einen Datenverlust sind Überspannung, Blitzeinschlag und Stromausfall. Verhindern lässt sich dies am besten durch einen integrierten Blitz- und Überspannungsschutz. Sogenannte USV-Systeme sorgen bei Servern und Arbeitsplatzrechnern für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung. Zudem werden regelmäßige Sicherungen auf externe Datenträger durchgeführt. Auch ein Brand oder ein Wasserschaden kann schnell zu einer Zerstörung des Datenträgers führen. Aus diesem Grund sollte eine Datensicherung keinesfalls in den gleichen Räumen aufbewahrt werden. Eine Möglichkeit wäre zum Beispiel die Aufbewahrung in einem speziell gesicherten Safe. Unsere Checkliste zeigt Ihnen, welche Maßnahmen sonst noch zu einer umfassenden Datensicherung gehören. Damit ist ein Datenverlust so gut wie ausgeschlossen. Ein weiterer Grund können Malware oder Viren-Attacken aus dem Internet sein. Professionelle Firewallsysteme und Anti Viren Programme sind unabdingbar für die Sicherheit Ihrer IT-Systeme. Mitarbeiter, die Zugriff auf das IT System des Unternehmens haben, sprich am PC arbeiten, sollten geschult werden, wie die neusten Hacking Programme im System landen können. Selbst Javascripts, wie sie z.B. in Videostreams zu finden sind, können sich teils ungehindert im Betriebssystem niederlassen, ohne bemerkt zu werden oder ganze Betriebe ausknocken.

Zunächst einmal sollten Sie sich einen Überblick über den aktuellen Zustand verschaffen. Stellen sie sich dabei insbesondere die folgenden Fragen:

  • Welche Software befindet sich auf welchem Rechner?
  • Welche Daten sind besonders wichtig und werden von welchen Mitarbeitern bearbeitet?
  • Wo sind die Daten abgespeichert?

Sofern viele Daten auf den einzelnen Rechnern der Mitarbeiter gespeichert werden, empfiehlt sich die Verwendung eines File-Servers. Dabei werden die Daten pro Unternehmen auf einem zentralen Server gespeichert und die einzelnen Mitarbeiter können von ihrem Rechner darauf zugreifen.

Vorteile eines File-Servers:

  • Alle Daten sind an einer zentralen Stelle gespeichert und können so einfacher gesichert werden.
  • Alle Mitarbeiter werden jederzeit mit aktuellen Daten und Dokumenten versorgt.
  • Durch das Einrichten einer Firewall können die Daten besser gegen Angriffe von außen gesichert werden.
  • Die Absicherung mit einem Überspannungsschutz ist bei einem File-Server deutlich kostengünstiger.

 

Datensicherung bei kleineren Firmen

Für kleinere Unternehmen ist die Anschaffung eines speziellen File-Servers oftmals zu teuer. Deshalb bietet sich hier eine günstigere Lösung über ein Windows Netzwerk an. Mehrere gleichberechtigte Rechner werden zu einem Netzwerk zusammengeschlossen wobei ein Rechner als zentraler Server fungiert. Dies kann getrost ein älterer Computer sein. Wichtig ist nur, dass eine ausreichend große Festplatte vorhanden ist. Um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter nur auf solche Daten zugreifen können welche sie auch benötigen, wird einfach für jeden ein eigener Ordner erstellt. Die einzelnen Ordner können dann mit einem individuellen Passwort geschützt werden.

Die auf dem Server gespeicherten Daten können dann bequem in regelmäßigen Abständen als Bach-Up auf einem externen Datenträger abgespeichert werden. Um zu verhindern, dass bei einem Brand auch die Datensicherung zerstört wird, muss diese an einem sicheren Ort aufbewahrt werden.

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