CHECKLISTE: Kleinbetragsrechnung

Checklist

Unter die Kleinbetragsrechnungen fallen die Belege mit einem Gesamtbetrag bis zu 150 €, die weniger detaillierte Angaben benötigen als die restlichen Rechnungen. Trotzdem müssen einige Vorgaben eingehalten werden.

Die Umsatzsteuer muss nicht gesondert beigelegt werden, sondern lediglich der Bruttobetrag mit entsprechendem Steuersatz. Wird eine solche Rechnung über mehrere Leistungen abgerechnet, dann geben Sie die jeweilige Summe pro Steuersatz an.

Die Kleinbetragsrechnung wurde eingeführt, um unnötigen Aufwand zu vermeiden. Verkäufern von Einzelhandelsgeschäften, die Ware täglich an eine Vielzahl von Kunden abgeben, soll so geholfen werden. Es wird vermieden, dass sie für jeden Verkauf Rechnungen ausschreiben müssen. Die Quittungen, die sie dem Kunden geben, sollten deshalb alle notwendigen Einzelheiten enthalten.

 

✔     Angabe des Steuersatzes Der Steuersatz wird nach dem UStG vorgegeben und gilt als Voraussetzung für den Vorsteuerabzug. Gegebenenfalls Hinweis auf Steuerbefreiung geben.

✔     Angabe des Namens und der Anschrift Geben Sie den Namen sowie die Anschrift des leistenden Unternehmens vollständig und korrekt an.

✔     Angabe des Datums Wann wurde der Beleg ausgestellt?

✔     Angabe des Produkts Machen Sie präzise Angaben zu Anzahl und Art des bestellten Guts bzw. zum Umfang und der Art der erhaltenen Leistung.

✔     Angabe des Entgelts Geben Sie das Entgelt sowie den Steuerbetrag in einer Summe an.

✔     Angabe des Rechnungsart Die Rechnung muss über innergemeinschaftliche Lieferungen sein.

 

Und was darf bei der Kleinbetragsrechnung guten Gewissens weggelassen werden?

  • Name des Rechnungsempfängers
  • Anschrift des Rechnungsempfängers
  • Steuernummer- bzw. Umsatzsteuer-Identifikationsnummer des Dienstleisters
  • Fortlaufende Rechnungsnummer
  • Leistungs- bzw. Lieferzeitraum
  • Netto-Entgelt und darauf anfallender Steuerbetrag

Achtung bei der Vorsteuer!

Als Unternehmer sammelt man mit der Zeit viele Kleinbetragsrechnungen wie Kassenbons und Fahrscheine. Denken Sie daran, sich auch davon die Vorsteuer zurückzuholen. Bei der Erfassung hilft eine Buchhaltungssoftware, um sich den Papierkram zu sparen. Auf der Kleinbetragsrechnung soll entweder Ihr eigener Name oder gar kein Name aufgeführt sein, sonst ist der Vorsteuerabzug rechtswidrig. Die Zahlungen sollten Sie zur Sicherheit mit EC- oder Kreditkarte begleichen, da das Finanzamt bei vielen Bewirtungsbelegen gerne eine kritische Kontrolle durchführt.

Kennen Sie den Spruch: Im Kleinen sparen – im Großen ausgeben? Das gilt für die Kleinbeitragsrechnung ganz besonders!

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