Bedürfnis – Bedarf – Nachfrage

Bedürfnis Bedarf Nachfrage


Wie sieht es mit Ihrem Hunger und Geldbeutel aus? Wo holen Sie sich Ihren Hungerstiller?

Auch wenn diese Modelle und Theorien der BWL manchmal etwas kompliziert und unverständlich aussehen, so bieten Sie doch ganz gute Orientierung in der Praxis. Wenn das Ganze auch nicht zu komplex dargestellt ist, macht es fast schon Spaß. Sehen Sie selbst.

 

Bedürfnisse

Die Basis allen wirtschaftlichen Handels stellt das Bedürfnis der Menschen nach grundlegenden Dingen wie Nahrung, Lebensraum oder Schlaf dar. Neben diesen physiologischen, sogenannten „Existenzbedürfnissen“ hat der Mensch viele weitere Bedürfnisse:

  • Bedürfnis nach Sicherheit, dass seine Existenzbedürfnisse auch in Zukunft befriedigt werden
  • Soziale Bedürfnisse, also der Wunsch nach einem Leben in Gesellschaft, Freundschaft und Partnerschaft
  • Freizeit- und Kulturbedürfnisse
  • Luxusbedürfnisse: quasi „entbehrliches“, wie teure Autos, teure Uhren,…
  • Bedürfnis nach Selbstverwirklichung: der Wunsch, sein eigenes Leben nach seinen persönlichen Vorstellungen zu gestalten
  • Wünsche wie Fernseher, Kino- und Diskothekenbesuche und auch Sport

Diese Wünsche gehören zur heutigen Kultur und werden deshalb Kulturbedürfnisse genannt.

Als nächstes Bedürfnis gibt es nicht nur die selbstverständlichen und relativ machbaren Bedürfnisse sondern auch die teuren Luxusbedürfnisse. Dabei handelt es sich um „entbehrliche Annehmlichkeiten“ wie Schmuck, Sportwagen und teure Getränke (z.B. Champagner).  Bedürfnisse lassen sich allgemein als Wunsch beschreiben, ein Defizit auszugleichen.

 

Bedarf

Aus der Vielzahl an Bedürfnissen, die der Mensch zu befriedigen sucht, müssen zuerst die wichtigsten berücksichtigt werden: Die Existenzbedürfnisse. Aus dem Bedürfnis nach Nahrung oder Schlaf entsteht wiederum ein Bedarf nach beispielsweise Brot, Gemüse, und einem Bett. Um diese Güter jedoch zu erhalten, setzt zwei Dinge voraus: Das Produkt ist am Markt vorhanden und der Käufer besitzt Kaufkraft (Geld).

 

Nachfrage

Einen Bedarf, aus welchem sich ein Kaufentschluss ergibt, bezeichnet man als Nachfrage. Es handelt sich somit um ein konkretes Gut, welches tatsächlich erworben wird.

 

Beispiel:

Bedürfnis                                           Bedarf                                                 Nachfrage
Maria hat Hunger.                              Maria hat Hunger und das                   Maria geht morgens zum Bäcker
Geld für eine Brezel.                          und kauft sich eine Brezel.

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