Eine Rede verfassen – die hängen bleibt!

Schreiben Sie Ihrem Chef eine Rede


Mindestens zum Jahreswechsel finden in Unternehmen, Vereinen, bei Geschäftspartnern und auch bei Kunden große Zusammentreffen statt. Bei diesen Veranstaltungen wird auf das zurückliegende Jahr und die erreichten Erfolge geschaut sowie einen Ausblick auf die kommenden Monate gegeben.

Wahrscheinlich werden Sie als Geschäftsführer zu verschiedenen Anlässen eine Rede halten – und Ihre Aufgabe wird es sein, diese packend zu formulieren. Gehen Sie nach dem folgenden Prinzip vor und Sie werden dafür sorgen, dass Sie Ihr Publikum aus den Socken heben!


(1)     machen Sie die Zuhörer neugierig.

Nach einer ansprechenden Anrede, sollte ein gelungener Einstieg direkt die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich ziehen. Dies kann ein Zitat sein oder auch humorvoll gestaltetes Zahlenmaterial oder Statistiken. Beispielhaft könnte man erwähnen, wie viele Kühlschränke verkauft, wie viele Arbeitsstunden geleistet oder auch wie viel TipEx im Büro verbraucht wurde. Wählen Sie einen Einstieg, der es Ihnen erlaubt, die Leistungen der Mitarbeiter angemessen zu würdigen.

(2)     erklären Sie, was relevant sein wird…
Nach dem Einstieg, der das Eis mit den Zuhörern humorvoll und charmant brechen soll und eine Verbindung aufgebaut wurde, die zur Aufmerksamkeit führt, sollten Sie einleiten was relevant in ihrer Rede sein wird. Der Auftakt der Rede ist nach dem psychologischen Prinzips des Primacy Effekts sehr wichtig. Nicht nur ihr nonverbales Auftreten, wie Kleidung und Gestik, werden ausschlaggebend für den Erfolg ihrer Rede sein. Der Anfang Ihrer Rede sollte Interesse wecken. Leiten Sie ihr Thema beispielsweise mit bildlichen Erzählungen oder einer amüsanten Anekdote ein und überraschen Sie mit Thematiken, die jeden ansprechen! Nutzen Sie rhetorische Fragen oder auch allgemeine Fragen zu Ihrem Thema! Desweiteren sollten Sie Ihre Mitarbeiter darauf vorbereiten, was sie den kommenden Monaten erwartet. Auch wenn die detaillierte Informationsübermittlung nicht unbedingt im Vordergrund stehen muss, sollten Sie folgende Dinge mitteilen: Was ist für die folgende Zeit geplant? Was hat vielleicht schon begonnen? Was wird wichtig sein?

(3)     … und warum.
Klären Sie Ihre Mitarbeiter darüber auf, weshalb ein Auftrag wichtig sein wird und warum ein Erfolg so wahrscheinlich ist. Arbeiten Sie mit rhetorischen Stilmitteln – so beziehen Sie das Publikum direkt mit ein und motivieren es: „Können Sie sich an Projekt Y im März erinnern? Uns wurden viele Steine in den Weg gelegt und wir standen vor ähnlichen Hindernissen wie jetzt, zu Beginn von Projekt Z. Trotzdem haben wir mit Herz und Verstand eine nahezu perfekte Lösung gefunden und wurden vom Kunden hoch gelobt. Ich sehe nichts, was dagegen spricht, dass auch Projekt Z diesen Verlauf nehmen wird!“

(4)     Beziehen Sie sich auf Erfahrungen
Wenn beispielsweise bestimmte Teams in die Bearbeitung des genannten Projekt Z beteiligt sind, sollten diese auch entsprechend angespornt werden. Erwähnen Sie es, wenn ein bestimmtes Team schon in Vergangenheit exzellent zusammengearbeitet hat oder betonen Sie die ausgezeichneten Leistungen einzelner Mitarbeiter, wenn sich ein Team erst neu gebildet hat, und wieso gerade sie in einem Team so gut zusammenwirken werden. Achtung: Sie sollten Blickkontakt zu den Mitarbeitern aufsuchen, über die Sie gerade sprechen.

(5)     nachhaltig ermutigen
Die übermittelte Motivation sollte sich bestenfalls auch im Alltag wiederfinden. Bestärken Sie Ihre Mitarbeiter konkret, voller Elan und Energie ins neue Jahr und neue Aufgaben zu starten.

Wichtig: Bei der Jahresendfeier sollten Sie als Chef besonders den Mitarbeitern danken, die sich sonst im Hintergrund halten und still dafür sorgen, dass „der Laden läuft“. Techniker, Hausmeister, Pförtner, Raumpfleger – denken Sie darüber nach, wer in Ihrem Unternehmen „undercover“ zum Erfolg des Unternehmens beiträgt und nehmen Sie diese in die Rede auf.

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