CHECKLISTE: Webinar

Checklist

 

Wozu?

  • Wie gestalte ich ein Webinar?
  • Wie bekomme ich aufmerksame Teilnehmer?
  • Wie kann ich die Informationen leicht zugänglich machen?

 

 

✔  Wie ist die Eröffnung des Webinars gestaltet? Gleich zu Beginn soll das Thema schon als interessant und wichtig eingestuft werden, damit der Teilnehmer die Inhalte auch aufnehmen möchte. Im Gehirn befindet sich ein Neuigkeitsdetektor (Hyppocampus), der nur relevant erscheinende Informationen aufnimmt und irrelevante Inhalte abblockt.

✔  Werden die Fragen des Teilnehmers adressiert? Schon mit den ersten vier Sätzen sollte bei den Teilnehmer das Gefühl entstehen, dass die Fragezeichen nach der Veranstaltung zu Ausrufezeichen werden. Fühlt sich ein Teilnehmer unverstanden oder erhält er den Eindruck, dass seine eigentlichen Fragen nicht adressiert werden, so bekommt er (unbewusst) Zweifel, ob das Seminar sinnvoll ist.

✔  Kann der Vortragende eine Vertrauensbasis aufbauen? Diese kann zum Beispiel mit einem ersten kurzen, prägnanten und informativen Überblick zu Anfang gefördert werden. Der Teilnehmer baut schon mal eine Beziehung zu dem Referenten auf und fängt an ihm zu vertrauen.

✔  Kann innerhalb der ersten zwei Minuten die Neugier der Teilnehmer geweckt werden? Aufmerksamkeit wird erst dann aufgebracht und aufrecht erhalten, wenn durch freudige Erwartungen Spannung aufgebaut wurde. Erst dann bleiben die Inhalte im Kopf und wirken auf den Teilnehmer.

✔  Wird das Versprechen klar und deutlich gegeben? Ein Versprechen kurz vor dem Verkauf steigert das Vertrauen. Bleibt es aus, wird weniger gekauft.

✔  Erfolgt auch eine sachliche Unterstützung der emotionalen Aspekte? Emotionen führen dazu, dass der Teilnehmer bei der Sache bleibt und sich während seines Entscheidungsprozesses verstanden fühlt.

✔  Wird das Ausgesprochene bildhaft unterstützt? Informationen, die wir erhalten, speichern wir hauptsächlich bildhaft ab. Der Einsatz einer bildhaften Sprache unterstützt den Teilnehmer darin, die relevanten Informationen aufzunehmen und zu behalten.

✔  Kann mit Metaphern die Sympathie der Teilnehmer gewonnen werden? Metaphern sind beliebt, eingängig und werden gerne gehört. Verwendet der Referent Metaphern, so wird sein Auftreten als sympathisch und vertrauensvoll von den Teilnehmern wahrgenommen.

✔  Wird gegen Ende des Vortrags mit hypnotischen Sprachmustern gelenkt? Der Teilnehmer will in seiner Entscheidungsfreiheit nicht eingeschränkt werden. Ein Gefühl von Druck sollte gar nicht erst aufkommen. Hypnotische Sprachmuster unterstützen den Abschluss und die Zustimmungsquote.

✔  Sind die Präsentationsfolien mit ausreichend Bildern versehen? Bilder fördern den Speicherungsprozess bei den Teilnehmern und regen die passenden Emotionen an.

✔  Wird den Teilnehmern ein konkreter und anwendbarer Nutzen präsentiert? Ist für den Teilnehmer nicht klar ersichtlich, welchen Nutzen er aus dem Webinar ziehen kann, wird er unzufrieden und zweifelt an der Notwendigkeit und Wichtigkeit seiner Teilnahme.

✔  Werden Methoden eingesetzt, die die Vertrauensbildung fördern? Vertrauen entwickelt sich Schritt für Schritt. Mindestens fünf vertrauensfördernde Maßnahmen sollten eingesetzt werden.

✔  Werden vom Vortragenden spannende rhetorische Mittel eingesetzt? Werden viele Füllwörter (aber, also, bloß, dann, doch, etwa, glatt, irgend, ja) benutzt, leidet die Stichhaltigkeit der Aussagen darunter. Dies hat darüber hinaus Auswirkungen auf das sympathisch und kompetent erscheinende Auftreten des Vortragenden.

✔  Gelingt es dem Referenten eine emotionale Bindung zu den Teilnehmern entstehen zu lassen? Ist eine Beziehung entstanden, wächst das Vertrauen zum Vortragenden und erhöht die Erfolgsquote.

 

Zum Schluss sollte Folgendes zusammenfassend bewertet werden:

✔  Zeigt sich über das gesamte Webinar hinweg eine geeignete Dramaturgie?
Die Dramaturgie führt zum Ziel. Momente der Spannung werden erzeugt und die Aufmerksamkeit und das Interesse der Teilnehmer werden konstant aufrecht erhalten.

✔  Wurden die Inhalte hirngerecht aufbereitet?
Erst dann kommt die Botschaft auch wirklich bei den Teilnehmern an. Der Abschluss kann reibungsloser erfolgen und die Teilnehmer sehen das Webinar als erfolgreich beendet.

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